Wahl-Prognose für den Niederrhein: Schwarz-Gelb verliert Mehrheit
VON MICHAEL BRÖCKER - zuletzt aktualisiert: 24.09.2009 - 07:15Wahl-Prognose für den Niederrhein (RPO). Die schwarz-gelbe Mehrheit bröckelt. CDU und FDP liegen in NRW laut einer aktuellen Prognose mit 48 Prozent der Stimmen gleichauf mit SPD, Grünen und Linken. Die CDU kann 13 Wahlkreise am Niederrhein direkt gewinnen, die SPD sieben.
Vier Tage vor der Bundestagswahl haben CDU und FDP in NRW keine Mehrheit. Nach einer Prognose des Wahlinformationsdienstes Election.de für unsere Redaktion kommt die CDU auf 35 Prozent, die FDP erreicht 13. Die SPD ist mit 31 Prozent zweitstärkste Kraft, die Grünen holen zehn Prozent, die Linken sieben. Schwarz-Gelb liegt demnach mit 48 Prozent gleichauf mit SPD, Grünen und Linkspartei.
In den Wahlkreisen am Niederrhein können sich bekannte CDU-Politiker wie Generalsekretär Ronald Pofalla (Kleve), Kanzleramtsminister Hermann Gröhe (Neuss) und Fraktionsvize Wolfgang Bosbach (Rheinisch-Bergischer Kreis) bei den Erststimmen behaupten. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) unterliegt im Wahlkreis Mettmann I dagegen deutlich an Michaela Noll (CDU).
Die Berechnungen der Wahlforscher beruhen auf einem Projektionsverfahren, das 50 aktuelle Umfragen, das Stimmensplitting und die Popularität der Kandidaten vor Ort mit einbezieht. In den vergangenen Wahlen gab Election treffsichere Prognosen ab. Auch in einer aktuellen Umfrage für das "Handelsblatt" verpassen Union und FDP die Mehrheit.
In Düsseldorf holt die CDU beide Wahlkreise. Auch in Mönchengladbach prophezeit election.de dem CDU-Bundestagskandidaten einen klaren Wahlerfolg. In Remscheid würde demnach ebenfalls ein CDU-Mann einen Erfolg feiern.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum
