NRW: Sicherheitsstandards für CO-Pipeline gesenkt
VON JÖRG JANSSEN - zuletzt aktualisiert: 08.10.2009 - 07:44NRW (RPO). Die Sicherheitsstandards der umstrittenen Kohlenmonoxid(CO)-Pipeline des Bayer-Konzerns sorgen erneut für Diskussionen. Kritiker bemängeln, dass die Bezirksregierung auf fünf begrenzte Explosionsschutzzonen entlang der 67 Kilometer langen Trasse von Dormagen nach Uerdingen verzichten will.
In solchen Zonen dürfen keine elektrischen Geräte betrieben und kein Strom geleitet werden. 2007 hatte es noch eine entsprechende Auflage gegeben. Die ist nach Einschätzung der Pipeline-Gegner nun weggefallen, weil der Betreiber mit Hilfe von Strom die Leitung in ihrem Gesamtverlauf vor Rost schützen will.
Bayer hatte tatsächlich im April bei der Düsseldorfer Bezirksregierung eine entsprechende Planänderung beantragt. TÜV Nord und Bezirksregierung folgten im August der Einschätzung, dass kein zusätzlicher Explosionsschutz nötig sei.
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