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Bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl am 9. Mai sind nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums rund 13,5 Millionen Bürger wahlberechtigt.
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Es gibt etwa 930 000 Erstwähler.
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Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und mindestens seit dem 23. April 2010 (16. Tag vor der Wahl) in Nordrhein-Westfalen wohnen.
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Die Wahllokale sind am 9. Mai von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
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Erstmals gibt es bei einer NRW-Landtagswahl - wie bereits bei Bundestagswahlen üblich - zwei Stimmen, eine für den Direktkandidaten im Stimmkreis, eine weitere für eine Landesliste.
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128 von den mindestens 181 Abgeordneten werden direkt in den Wahlkreisen gewählt.
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Die übrigen Mandate (mindestens 53) werden aus den Landeslisten der in den Landtag gewählten Parteien besetzt. Hat eine Partei mehr Direktmandate, als ihr im Verhältnis zu den anderen Parteien nach dem Wahlergebnis zustehen (Überhangmandate), werden den anderen Parteien weitere Sitze aus den Landeslisten (Ausgleichsmandate) zugeteilt.
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Durch Ausgleichsmandate kann es laut Modellrechnungen zu einer deutlichen Erhöhung der Zahl der Abgeordneten kommen.
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Bei der Zweitstimme können die Wähler zwischen 25 Landeslisten wählen. Darunter sind neben den vier bisher in Fraktionsstärke im Landtag vertretenen Parteien CDU, SPD, FDP und Grünen auch die Linkspartei und die Piratenpartei.
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Zur Wiederwahl tritt der seit 2005 amtierende Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) an. Seine Herausforderin ist die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft. Rüttgers und Kraft treffen am 26. April um 20.15 Uhr im einzigen TV-Duell live im WDR-Fernsehen aufeinander.