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panorama moskau nur text 2009
  Foto: tmn
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Metropole zeigt sich überraschend westlich: Moskau: Starbucks und Zarenprunk

zuletzt aktualisiert: 13.05.2009 - 08:46

Moskau (RPO). Zurzeit ist Moskau nicht nur eine der größten Städte, sondern sicher auch die Schlagerzentrale Europas. Zum Eurovision Song Contest am Wochenende werden Besucher aus aller Welt in der russischen Hauptstadt erwartet. Und die wirkt abgesehen von der kyrillischen Schrift oft erstaunlich westlich.

Das F sieht aus wie ein Strich mit zwei Ohren. Das H steht für N, das P für ein gerolltes R. Daran muss man sich in Moskau gewöhnen. Ohne zumindest minimale Kyrillisch-Kenntnisse wird die Orientierung schwierig. Doch das ist auch schon die größte Hürde. Moskau kann für Westeuropäer erstaunlich vertraut wirken. Es ist wie ein Stückchen Westen in der Ferne - sieht man von bürokratischen Kapriolen und unverständlichen Speisekarten einmal ab.

Verirrt man sich wegen umgedeuteter Ps und Hs nicht im Straßen- und Metrogewirr? Und wie kommt man an den nachmittäglichen Kaffee und an Ballettkarten, wenn sich das eigene Russisch-Vokabular auf "spasibo" und "poshalsta" - "danke" und "bitte" - beschränkt? Kann man sich in der Stadt frei bewegen? Ja, man kann das alles - sogar sehr gut, vorausgesetzt man verfügt über einen ordentlichen Reiseführer und einen guten Stadtplan.

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