Burj Chalifa in Dubai: 10 Gründe, den Wahnsinns-Turm zu sehen
zuletzt aktualisiert: 05.01.2010 - 11:59Düsseldorf (RPO). Er lässt die Weltrekorde nur so purzeln, der neue Turmbau von Dubai. Der Burj Chalifa ist 828 Meter hoch, er hat die höchstgelegene Aussichtsplattform, seine Aufzüge rasen 504 Meter in die Höhe – ein weiterer Rekord. Warum Sie den Wahnsinns-Wolkenkratzer sehen sollten, erfahren Sie hier.
Die Glitzerfassade Silbrig glitzernd ragt die Fassade des Burj Dubai in den Himmel. Der Edelstahl kam aus dem Krefelder ThyssenKrupp-Werk – 400 Tonnen wurden ins Emirat geliefert. Wie viele moderne Bauwerke ist auch der Burj Dubai verglast. Die 28.261 Fassadenplatten kamen übrigens aus Thalheim bei Bitterfeld.
Aussichtsplattform „At the Top“ Die Luxus-Hotelzimmer und edlen Appartements im höchsten Haus der Welt dürften für die meisten unerreichbar bleiben. Doch viele Touristen werden sich die Liftfahrt zur rundum verglasten Aussichtsetage im 124. Stock nicht nehmen lassen. Der einstündige Besuch beginnt mit Multimedia-Präsentationen entlang eines 65 Meter langen Rollbandes, das zu den Aufzügen führt. Auf der Aussichtsplattform gibt es auch eine Open-Air-Terrasse, die den Blick auf Dubai ganz ohne schützendes Glas erlaubt. Souvenir- Shops gibt es auf der Aussichtsplattform und im Erdgeschoss.
Tickets: Reservierungen auf www.burjdubai.com. Oder im Souterrain der "Dubai Mall", der - was sonst in Dubai? - größten Mall der Welt. Preis: 20 Euro für Erwachsene, 15 für Kinder. Öffnungszeiten: Von Sonntag bis Mittwoch von 10 bis 22 Uhr, donnerstags bis samstags von 10 bis 12 Uhr.
Aufzug-Abenteuer Rekordverdächtig sind auch die 57 Aufzüge des Towers. Sie legen 189 Stockwerke bzw. 504 Meter zurück – das ist die größte Fahrstuhlleistung der Welt. Der schnellste schafft 500 Meter in knapp einer Minute – das entspricht immerhin einer Geschwindigkeit von 36 Stundenkilometern. Geräuschlos geht es dabei mit einem Lift-Girl in die Höhe. Übrigens: Wer den Turm zu Fuß bewältigen will, muss 2909 Stufen schaffen, bevor er im 160. Stock ankommt.
Der unschlagbare Ausblick Bei gutem Wetter kann man den Turm schon aus rund 100 Kilometern sehen. Die Crux: Ein klarer, sonniger Himmel ist eher selten im Emirat. Genauso weit reicht der Blick dann von der Aussichtsplattform im 124. Stock. Von hier oben erblickt man auch den wohl größten Häuserschatten der Welt. Er reicht fast bis zum Strand von Dubai.
Burj Dubai Park Einen Spaziergang durch den mehr als zehn Hektar großen Park am Fuß des Rekordturms gibt es umsonst. Zwischen den Grünflächen sind Teiche und Wasserspiele angelegt. Das größte Fontänenbecken ist 900 Meter lang. "Die Anlage ist auch unter Umweltaspekten herausragend", erklärt Uta Becker von Dubais Tourismusvertretung DTCM. Die 15.000 Liter Kondenswasser, die täglich im und am Wolkenkratzer entstehen, werden gesammelt und zum Bewässern der Dattelpalmen, Feigenbäume, Kassien, Holunder, Mönchspfeffer und Agaven im Park eingesetzt.
Der Rekord-Springbrunnen Zu Füßen des Towers ist der größte Springbrunnen der Welt zu finden, die Dubai Fountain. Wasserfontänen die eine Höhe von 150 Metern erreichen und von 6600 Lampen und Farbprojektoren in buntes Licht getaucht werden, bieten einen Anblick und in eine angenehme Erfrischung bei Wüstentemperaturen à la Dubai.
Das erste Armani Hotel der Welt Wer es sich leisten kann, logiert ab dem 18. März im weltweit ersten Armani-Hotel. 160 Zimmer und Suiten hat der italienische Edeldesinger in den ersten acht Etagen des Hochhauses designt. Fünf Restaurants und ein Spa sorgen für das physische Wohl. Wer noch mehr Geld hat, wohnt in einer der 144 Luxus-Appartments, die mit Armani-Produkten eingerichtet worden sind. Buchungen sind ab Ende Januar möglich.
Dinieren mit Panoramablick Im Restaurant Atmosphere in der 122. Etage gibt es gehobene Küche mit Ausblick auf Dubai.
Der Fitness-Club in den Wolken „The Club“ heißt der Fitness-Club im Rekordturm ganz schlicht. Er erstreckt sich über vier Etagen und ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Zwei große Indoor- und Outdoor-Pools sowie ein Spabereich gehören zu seinen Angeboten.
Dubai ist günstig Früher war Dubai ein Luxusreiseziel. Seit der Finanzkrise hat sich das geändert. Wer Lust bekommen hat, den Größenwahn am Persischen Golf selbst in Augenschein zu nehmen, kann das mit günstigen Last-Minute-Angeboten, selbst Fünf-Sterne-Häuser sind bezahlbar. Beispiel: Lastminute.de: 3 Tage im Atlantis the Palm, ab Frankfurt, ab 701 Euro, 1 Woche (9. bis 16. Januar) im Drei-Sterne-Hotel ab 452 Euro. Die Tui bietet das Luxusuhotel Atlantis the Palm ab 1559 Euro an.



