Düsseldorf (RPO). 13 Stätten in aller Welt stehen neu auf der Liste des Unesco-Welterbes, darunter auch das deutsche Wattenmeer. Mit dem "Welterbe"-Stempel können sich ab sofort auch die italiensichen Dolomiten, heilige Berge in China und Kirgisistan, Königsgräber in Südkorea, ein römischer Leuchtturm in Spanien und Jahrtausende alte Bewässerungsanlagen im Iran schmücken.
In diesem Jahr lagen dem Welterbekomitee 27 Nominierungen vor. Nach der Entscheidungssitzung in Sevilla sind erstmals Burkina Faso, die Kapverden und Kirgisistan in der Liste vertreten. Von den Neuaufnahmen zählen elf zum Kulturerbe und zwei zum Naturerbe.
Deutschland ist mit insgesamt 33 Stätten auf der Welterbe-Liste vertreten. Dresden hatte allerdings für Negativ-Schlagzeieln gesorgt. Wegen des Baus der Waldschlösschenbrücke im Elbtal wurde der Landschaft der Welterbetitel wieder aberkannt.
Weltweit befinden sich 890 Stätten auf der Welterbeliste: 689 Kulturerbe- und 176 Naturerbestätten, 25 Stätten zählen zu beiden Kategorien. Von den 186 Vertragsstaaten des Unesco-Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt sind 148 Staaten vertreten.
Drei Stätten wurden neu in die "Liste des gefährdeten Welterbes" aufgenommen: das Barrier Riff in Belize, die Historischen Kirchen von Mzeheta in Georgien und der Nationalpark Los Katios in Kolumbien. Auf der Liste des gefährdeten Welterbes stehen damit jetzt 31 Welterbestätten.
Info
Die Unesco hat das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt 1972 verabschiedet. Inzwischen haben es 186 Staaten unterzeichnet. Mit der Aufnahme in die Unesco-Liste verpflichten sich die Vertragsstaaten, ihre Welterbestätten zu schützen und zu erhalten
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