Katalog daheim sorgfältig studieren: Bei All-inclusive ist nicht alles im Preis enthalten
zuletzt aktualisiert: 13.07.2004 - 08:36Mainz (rpo). All-inclusive-Reisen erfreuen sich steigender Beliebheit, können die Urlauber doch daheim bereits sehr gut die Ausgaben kalkulieren. Die fertig geschnürten Pakete umfassen neben den Mahlzeiten oft auch Getränke, Eis oder Kuchen.
Allerdings: Auch wenn All-inclusive draufsteht, ist nicht immer alles im Preis enthalten, darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin. Alles, was in der Reisebeschreibung nicht genannt wird, muss extra bezahlt werden.
Urlauber sollten daher vor der Buchung Preise und Angebote genau vergleichen und die Katalogangaben sorgfältig prüfen. Im Kern umfassen All-inklusive-Angebote meist Unterkunft, Speisen, Getränke und Sportmöglichkeiten. Organisierte Ausflüge müssen die Urlauber den Angaben zufolge dagegen oft extra bezahlen, hinzu kommen meist noch die Verpflegungskosten an dem Tag.
Zusätzlich belastet wird die Reisekasse, wenn Freigetränke nur zeitlich begrenzt angeboten werden, etwa zu den Essenszeiten. Nicht selten beschränkt sich das Angebot auf lokale Getränke, internationale Getränke müssen die Urlauber extra zahlen. Auch verschiedene Sportangebote können ausgenommen oder nur zu bestimmten Zeiten kostenlos sein, so die Verbraucherzentrale.


