Trauminsel in Aussicht: Bester Job der Welt: Deutsche im Finale
zuletzt aktualisiert: 03.04.2009 - 07:52Sydney (RPO). Von insgesamt 35.000 Bewerbern hat sie es unter die letzten 16 geschafft. Die 28-jährige Studentin Mirjam Novak aus Nürnberg darf weiter auf den Traumjob als Inselwart am australischen Great Barrier Reef hoffen. Die Entscheidung fällt am 6. Mai.
Das als "bester Job der Welt" in die Schlagzeilen geratene Hausmeisteramt auf einem paradiesischen Eiland beginnt dann am 1. Juli. Laut der Tourismusbehörde von Queensland vom Freitag ist die deutsche Studentin und Schauspielerin aus Bayern weiter im Rennen um den gut bezahlten und wenig arbeitsintensive Job am Great Barrier Reef.
Sechs Monate darf der Gewinner in einer Villa auf Hamilton Island wohnen, am Strand spazieren gehen, schnorcheln und in der Sonne liegen. Als Gegenleistung muss er einen Werbe-Blog über die Insel schreiben. Dafür allerdings soll es noch 150.000 australische Dollar (80.000 Euro) Honorar geben.
Fast 35.000 Bewerbungen trudelten bei der Tourismusbehörde des Staates Queensland ein. Die ungewöhnliche Stellenausschreibung ist Teil einer Werbekampagne des Fremdenverkehrsamts. Insgesamt will Queensland in Zeiten von Wirtschaftskrise und Rezession 1,7 Millionen australische Dollar in die Kampagne stecken.
Neben der Deutschen dürfen sich unter anderem ein 39-jähriger Journalist aus Kanada, ein indischer DJ und eine amerikanische Produzentin einer Online-Show Hoffnungen machen. Mit im Boot bei den Auswahlgesprächen Anfang Mai ist auch eine fallschirmspringende und klettererprobte taiwanische Übersetzerin. Sie wurde bereits im März in einer Online-Abstimmung ausgewählt.
Das Fremdenverkehrsamt kürte nun die anderen 15 Finalisten. Ursprünglich sollten es lediglich zehn sein, doch seine Leute hätten sich nicht einigen können, verriet Tourismuschef Anthony Hayes. Die Auserwählten reagierten mit Jubel oder starken Sprüchen - oder sie genehmigten sich ein australisches Bier. "Die Europäer haben die ganze Nacht gefeiert", sagte Hayes über die Endrunden-Kandidaten aus Deutschland, Frankreich, Irland, den Niederlanden und Großbritannien.


