Die alte DDR ist im Stadtbild von Berlin noch an vielen Ecken präsent - auch wenn die Mauer und der Palast der Republik, nicht mehr stehen.
Ein weitverbreitetes Relikt aus der DDR-Ära: Plattenbauten. Die aus Betonfertigteilen hergestellten Häuser sollten die Wohnungsknappheit nach dem Krieg bekämpfen. Zur Zeit ihrer Entstehung waren sie begehrt, da die Wohnungen im Gegensatz zu Altbauwohnungen mit fließendem warmen und kaltem Wasser und Zentralheizung ausgestattet waren.
Der Palast der Republik beherbergte die Volkskammer der DDR und wurde als Kulturhaus genutzt. Hier traten nationale und internationale Künstler wie Udo Lindenberg, Harry Belafonte, Mireille Mathieu oder Katja Ebstein auf. Das asbestverseuchte Gebäude wurde von Februar 2006 bis Dezember 2008 schrittweise abgerissen.
Der Berliner Fernsehturm ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands. Mit dem Bau wurde 1965 begonnen. Wenn die Sonne die Kugel der Blechprismen aus rostfreiem Stahl anstrahlt, erscheint eine Reflexion in Form eines Kreuzes. In Anspielung auf die atheistische Grundeinstellung der sozialistischen Regierung bezeichneten Berliner dieses leuchtende Kreuz als „Rache des Papstes“.
In der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit wurden von 1951 bis 1989 vor allem politische Gefangene inhaftiert und physisch und psychisch gefoltert. Heute existiert an gleicher Stelle eine Gedenkstätte als Erinnerungsort für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland.
Von der Mauer sind nur noch kleine Reste übrig geblieben. Ihre Geschichte erzählt eine Ausstellung am Potsdamer Platz.
Konnopke’s Imbiß, auch „Konnopke“ genannt, ist ein bekannter Imbissstand im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Er gilt als die Imbissbude, die in Ost-Berlin 1960 als erste die Currywurst eingeführt hat.
Das Mauermuseum – Haus am Checkpoint Charlie wurde am 14. Juni 1963 in unmittelbarer Nähe zur Berliner Mauer vom Historiker Rainer Hildebrandt eröffnet. Zu sehen sind neben Fotos und Dokumentationen geglückter Fluchtversuche auch die Fluchtmittel: Heißluftballons, Fluchtautos, Sessellifte und ein Mini-U-Boot.
1971 beschließt die SED, die „Wohnungsfrage als soziales Problem bis 1990“ zu lösen. In diesem Zusammenhang wird das Neubaugebiet Berlin-Marzahn in die Wege geleitet. Der Bau dauerte bis Ende der 1980er-Jahre. Von 1975 bis 1986 entstanden dort 65.000 Wohnungen für 150.000 Menschen.
Die Karl-Marx-Allee ist geprägt durch Wohnblöcke aus den 50er Jahren im Stil des Sozialistischen Klassizismus. Die Allee hieß ursprünglich Große Frankfurter Straße, wurde dann in in Stalinallee und am 13. November 1961 in Karl-Marx-Allee umbenannt. Die Wohnbauten waren als Arbeiterpaläste konzipiert und sollten die Stärke und Ingenieurskunst der DDR darstellen.
Das 54 Meter hohe Haus des Lehrers ist ein Gebäude am Berliner Alexanderplatz. Zu DDR-Zeiten war es eine Begegnungsstätte für Pädagogen und beherbergte die Pädagogische Zentralbibliothek, eine der bedeutendsten pädagogischen Bibliotheken Europas mit 650.000 Schriften.
Luftaufnahme vom "Alex" und den riesigen Plattenbauten der Karl-Marx-Allee.
Das Marx-Engels Forum ist eine in den 80er Jahren errichtete Denkmalanlage in der Nähe des "Roten Rathauses“ mit überlebensgroßen Bronzefiguren von Karl Marx und Friedrich Engels.,