Wir zeigen Ihnen die größten Lawinen-Unglücke seit 1844.
3. Januar 2010 Eine Skitourengruppe löste im Diemtigtal eine Lawine aus, durch welche eines der Mitglieder verschüttet wurde. Während der Bergung wurden 12 Personen bei einer Nachlawine aus dem Gegenhang verschüttet, von denen 7 das Ereignis nicht überlebten.
20. September 2002 Bei einem Lawinenunglück in der Karmadon-Schlucht in Nordossetien kommen 150 Menschen ums Leben.
28. Dezember 1999 Bei einem Lawinenunglück im Jamtal (Gemeindegebiet von Galtür, Österreich) sterben neun Teilnehmer einer geführten DAV-Summit-Club-Gruppe.
23. Februar 1999 Die Lawinenkatastrophe von Galtür (Tirol) fordert 38 Menschenleben.
Januar 1998 Bei einer Wanderung in den französischen Alpen kommen neun Schüler und zwei Lehrer ums Leben.
Februar 1991 Auf der italienischen Seite des Montblancs begräbt eine Eislawine sieben Skifahrer unter sich.
1991Eine Lawine in Bingöl (Türkei) verwüstet mehrere Ortschaften, 200 Menschen sterben.
1972Die Überlebenden des Uruguayan-Air-Force-Flug 571 vom 13. Oktober wurden am 29. Oktober in ihrem als Schutzbehausung dienendem Flugzeugwrack von einer Lawine überrascht. Von den bis dato 27 Überlebenden des Flugzeugabsturz starben acht Menschen durch die Lawine.
April 1970In Savoyen sterben 74 Menschen.
24. Februar 1970 Die Bächital-Lawine in Reckingen VS reißt 30 Menschen in den Tod.
10. Februar 1970Lawinenunglück in Val-d’Isère, 39 Tote.
11. Januar 1962 Eine Lawine löst sich vom Huascarán, dem höchsten Berg von Peru. Die Stadt Yungay wird zerstört, weitere Ortschaften werden von einer Flutwelle erreicht, die durch in einen Fluss gefallene Schneemassen hervorgerufen wurde. Insgesamt sterben etwa 4.000 Menschen (nach anderen Quellen 12.000 bis 20.000 Menschen), damit ist es das schlimmste jemals von Schnee verursachte Unglück.
11. Januar 1954Vorarlberg – Als eine Lawine den Ort Blons (Vorarlberg) zerstört, werden 118 Menschen in Ihren Häusern verschüttet. Eine zweite Lawine neun Stunden später begräbt einen Großteil der Rettungsmannschaften unter sich. 55 Menschen können schließlich nur mehr tot geborgen werden, die sterblichen Überreste von zwei weiteren Opfern bleiben verschollen.
1950/1951 (Lawinenwinter 1951) 265 Menschen verlieren in den Alpen ihr Leben durch Lawinenabgänge.
1915–18 Im Alpenkrieg des Ersten Weltkriegs sterben mindestens 10.000 Soldaten an der österreichisch-italienischen Front durch Lawinenabgänge. Viele Lawinen werden vorsätzlich vom Gegner ausgelöst. Im Winter 1916 sind die Verluste durch Lawinen und Erfrierung höher als durch die Kampfhandlungen.
1910 In Wellington, WA (USA) werden zwei Züge durch Lawinen umgekippt, wobei 97 Menschen sterben.
1844 In Neukirch im Schwarzwald wird der Königenhof durch eine Lawine verschüttet. 17 Menschen können nur noch tot geborgen werden.