Geschichte und Geschichten: Die legendärsten Luxus-Hotels
zuletzt aktualisiert: 01.02.2010 - 08:59Düsseldorf (RPO). Um diese Hotels ranken sich Legenden und Erzählungen. Bei den einen ist es der Hauch ihrer Geschichte, bei den anderen die berühmten Gäste - und bei allen der atemberaubende Luxus, der die Menschen fasziniert.
Das Reiseportal lastminute.de hat legendäre Hotels, deren Geschichte und Geschichten zusammengetragen. Neben dem großen Glanz sind es auch die kleinen Anekdoten, die den Ruhm dieser Hotels ausmachen.
Das Algonquin in New York zum Beispiel ist bekannt für die Katze Matilda, die dort lebt - vielleicht mehr, als für die Tatsache, dass es seit 1902 Treffpunkt bekannter Schriftsteller und Journalisten ist. Dort soll auch die Geschichte von "My Fair Lady" niedergeschrieben worden sein.
Oder das Ritz in London: Es hat nicht nur von Beginn an Maßstäbe gesetzt in Sachen Luxus und Service, sondern war um das Gründungsjahr 1906 auch das erste Hotel, in das junge Frauen der Londoner Gesellschaft ohne eine Anstandsdame gehen durften.
So hat das über 130 Jahre alte 5-Sterne Hotel Mandarin Oriental in Bangkok mit seiner Pracht große Literaten und schillernde Persönlichkeiten angezogen. Einer von ihnen war William Somerset Maugham, Schriftsteller, Arzt und Geheimagent. Das Werk des reise- und abenteuerlustigen Schriftstellers sollte später einen gewissen Ian Fleming sehr beeindrucken, den Schöpfer von James Bond.
Im legendären Hotel Copacabana Palace in Rio de Janeiro spielt die Handlung des Films "Flying Down to Rio" mit Fred Astaire und Ginger Rogers. Die Ironie: Die Szenen wurden nicht vor Ort, sondern in den Kulissen eines Filmstudios gedreht. Doch viele Prominente waren tatsächlich unter der weltberühmten Kuppel des Copacabana zu Gast: Der Komponist Igor Stravinsky, der Schriftsteller Stefan Zweig, und Hollywodd-Größen wie Henry Fonda, Errol Flynn, John Wayne und Ava Gardner.
Im Hotel Ritz in Paris gaben sich nicht nur Berühmtheiten wie Coco Chanel und Charlie Chaplin die Ehre, von dort stammt angeblich auch eines der berühmtesten Getränke der Welt, der Cocktail "Bloody Mary". Eine Legende besagt, Schriftsteller Ernest Hemingway habe dem Barmann des Ritz sein Leid geklagt: Seine Frau Mary wolle nicht, dass er so viel trinke.
Der findige Barmann Bertin soll daraufhin den Drink aus Vodka und Tomatensaft gemixt haben, damit Hemingway trinken konnte, ohne so sehr nach Alkohol zu riechen. Hemingway soll seinem Freund mit den Worten gedankt haben "Bloody Mary never smelt a thing", also "Die verflixte Mary hat nichts gerochen".


