Die Galápagos-Inseln wurden 2010 vom amerikanische Reisemagazin "Travel and Leisure" zur schönsten Insel der Welt gewählt. Die im östlichen Pazifischen Ozean gelegene Insel besteht aus 14 größeren und 100 kleineren Inseln.
Foto: Steffen Albrecht, Iwanowski Reisebuchverlag
Globetrotter und Verleger Michael Iwanowski reist seit 30 Jahren um die Welt. Zum 25-jährigen Jubiläum seines Verlages hat er den Reiseführer "101 Inseln - Geheimtipps für Entdecker" herausgegeben. Eine Auswahl der abgelegenen Paradiese aus dem Buch zeigen wir Ihnen hier. Wetten, dass Sie nicht alle kennen!
Oder sagt Ihnen zum Beispiel Lord Howe Island etwas?
Foto: Steffen Albrecht, Iwanowski Reisebuchverlag
Die Insel gehört zum Unesco-Welterbe, ist elf Kilometer lang, drei Kilometer breit und
liegt 783 Kilometer nordöstlich von Sydney. Der größte Teil der Insel steht unter Naturschutz. Betuchte Australier erholen sich auf Lord Howe Island. Doch einige der rund 400 Gästebetten auf der 280-Einwohner-Insel sind auch günstig zu haben.
Foto: Claudia Dane, Iwanowski Reisebuchverlag
Ebenfalls zum Unesco-Welterbe zählt der Archipel Lamu, vor der Küste Kenias. Besser gesagt, die Altstadt der Insel. Sie ist die älteste Suaheli-Siedlung Ostafrikas. Noch heute gibt es keinen Autoverkehr in der Stadt. Als Transportmittel dienen Esel und Dhaus (Segelschiffe).
Foto: Claudia Dane, Iwanowski Reisebuchverlag
Auf Lamu scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Neben der Altstadt haben die Inseln zahlreiche weiße einsame Sandstrände zu bieten.
Foto: O. Hörtreiter, Iwanowski Reisebuchverlag
Die eigentliche Robinson-Crusoe-Insel, das Juan-Fernandez-Archipel ist heute bewohnt. 600 Einwohner leben in einem Dorf auf einer der insgesamt drei Inseln, die 667 Kilometer vor der Küst Chiles liegen.
Foto: Peter Ammann, Iwanowski Reisebuchverlag
Für das Robinson Cruse-Feeling muss man nicht bis Südamerika reisen. Auch auf Alicudi (Italien) kann man die Abgeschiedenheit erleben.
Foto: Peter Ammann, Iwanowski Reisebuchverlag
Die abgelegene Äoleninsel ist nur 5,2 Quadratkilometer groß, hat 140 Einwohner und weder Autos noch Hotels zu bieten. Immerhin: Seit 1991 gibt es Strom auf Alicudi.
Foto: Leonie Senne, Iwanowski Reisebuchverlag
Gar nicht klein ist Manitoulin Island. Die zu Kanada gehörende Insel ist 176 Kilometer lang und zwischen 5 und 80 Kilometer breit und damit die größte Insel der Welt in einem Süßwassersee.
Foto: Leonie Senne, Iwanowski Reisebuchverlag
"Die Heimat des großen Geistes", das bedeutet der indianische Name Manitoulin Island übersetzt. Im Inselinneren liegen noch einmal über 100 Seen, auf denen man Kanufahren, Tauchen und Angeln kann.
Foto: Leonie Senne, Iwanowski Reisebuchverlag
Kreta kennt jeder, von Póros haben Sie vermutlich noch nicht so viel gehört. Die griechische Insel ist nur 370 Meter von der Küste des Peleponnes entfernt.
Foto: Leonie Senne, Iwanowski Reisebuchverlag
Reiche Athener haben ihre Sommerhäuser auf der Insel. Hier geht es durchaus touristisch zu. Dennoch ist Póros mit seinen pinienbewachsenen Berghängen und den zahlreichen Zitronen- Orangen- und Olivenhainen ursprünglich geblieben.
Foto: E. M. Joeressen, Iwanowski Reisebuchverlag
Finnland, das "Land der Tausend Seen" ist in der Region Turku das "Land der Tausend Inseln". Eine davon ist die Insel Ruissalo.
Foto: E. M. Joeressen, Iwanowski Reisebuchverlag
Russialo und Umgebung sind ein Paradies für Wassersportler. Ein architektonisches Highlight der Insel sind Hunderte elegante Holzvillen aus dem vorletzten Jahrhundert.
Foto: Roland Dusik, Iwanowski Reisebuchverlag
Vor ein paar Jahren war die größte Insel Vietnams Phu Quoc noch ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte.
Foto: Roland Dusik, Iwanowski Reisebuchverlag
Mittlerweile ist Phu Cuoc besonders unter Tauchern kein Geheimtipp mehr. Sie schätzen die artenreichen Tauchreviere und die gute Sicht unter Wasser.
Foto: Steffen Albrecht, Iwanowski Reisebuchverlag
Ein weiteres Taucherparadies sind die Cocos Islands, schlappe 2750 Kilometer nordwestlich von Perth vor Australien gelegen.
Foto: Steffen Albrecht, Iwanowski Reisebuchverlag
Die halbmondförmige Inselgruppe gehört zu den am wengisten besuchten tropischen Inselparadiesen. Und nur zwei der 27 Inseln sind überhaupt bewohnt. Einsamer geht es wohl kaum.
Foto: Heiko Hooge, Iwanowski Reisebuchverlag
Rund 23 Kilometer vor der Küste des Viktoria-Sees liegt der Kome-Archipel. Eine der insgesamt 15 Inseln, die zu Uganda gehören, ist Ngamba Island.
Foto: Rüdiger Müller, Iwanowski Reisebuchverlag
Besonderheit auf Ngamba: 1998 wurde hier ein Schimpansen-Reservat eingerichtet. Die Tiere können sich auf der Insel frei bewegen und nehmen mit Besuchern gerne Kontakt auf.
Foto: Ulrich Quack, Iwanowski Reisebuchverlag
Anders als auf den großen Hawaii-Inseln können Besucher auf Molokai das wahre Hawaii entdecken.
Foto: Ulrich Quack, Iwanowski Reisebuchverlag
Bei Erkundungen der unberührten Regenwälder, spektakulären Küsten und abgeschiedenen Stränden begegnen Besucher nur wenigen anderen Touristen.
Foto: Ulrich Quack, Iwanowski Reisebuchverlag
Der Name der norwegischen Insel Mageroya bedeutet "die magere Insel". Hier wächst in der Tat kaum ein Baum und auch Landwirtschaft zu betreiben ist nicht möglich.
Foto: Ulrich Quack, Iwanowski Reisebuchverlag
Nur die Rentiere, die frührer vom Festland rübergeschwommen sind (heute werden sie von der Marine gefahren), finden auf der Insel nahe dem Nordkap ihre Sommerweide.
Foto: Michael Iwanowski, Iwanowski Reisebuchverlagsz
Manche Inseln werden erst durch Kinofilme berühmt. Dazu gehört Key Lago (Florida). Vor dem gleichnamigen Film mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall hieß die Insel noch Rock Harbour.
Foto: Michael Iwanowski, Iwanowski Reisebuchverlag
Um vom Film-Image zu profitieren benannte sich die Insel in Key Lago um. Dabei wurde gar nicht auf der Insel, sondern nur im Studie gedreht.
Foto: Leonie Senne, Iwanowski Reisebuchverlag
Schon die Ankunft auf der griechischen Insel Hydra ist ein Erlebnis. Das Schiff umrundet zunächst die felsige Insel bevor es in den Hafen einläuft, der von stattlichen Herrenhäusern eingefasst ist. Am Hafenkai warten Eselführer mit ihren Tieren.
Foto: Leonie Senne, Iwanowski Reisebuchverlag
Die Vierbeiner sind nach wie vor das wichtigste Transportmittel der Insel, die in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts von Künstlern wiederentdeckt wurde. Maria Callas, Henry Miller und Elizabeth Tailor richteten sich auf Hydra feudale Ferienresidenzen ein.
Foto: Michael Iwanowski, Iwanowski Reisebuchverlag
Wildniss pur, das ist Hontoon Island in Florida. Schon die Anreise mit dem Boot über den St. Johns River ist ein Abenteuer, bei dem man hin und wieder Aligatoren am Ufer liegen sieht.
Foto: Michael Iwanowski, Iwanowski Reisebuchverlag
Im Hontoon Island State Park kann man in einfachen Ferien-Blockhäusern unterkommen. Wenn der Ranger bei Sonnenuntergang die Insel mit seinem Boot verlässt, kommt da fast schon ein Indianer-Gefühl auf.