Die Nobelherbergen von Agent 007: Im Bett von James Bond
zuletzt aktualisiert: 04.11.2008 - 11:25Düsseldorf (RPO). Kaum hat er Welt wieder einmal vor dem Bösen gerettet, lehnt er lässig mit einem Drink an einer Bar. Und wie es sich für den Top-Agenten ihrer Majestät gehört, entspannt er stilvoll in den besten Nobelherbergen der Welt. Das Online-Portal „hotels.com“ hat die Herbergen ausfindig gemacht, in denen James Bond bereits mit oder ohne Bond-Girl genächtigt hat.
Wenn Daniel Craig in „Ein Quantum Trost“ am 6. November zum zweiten Mal den Geheimagenten mimt, werden bei dem einen oder anderen Bond-Fan sicher Erinnerungen an seinen ersten Auftritt als 007 wach. In „Casino Royal“ stieg er auf den Bahamas in bester Agenten-Manier muskelbepackt aus den Fluten des Atlantiks und zwar am Strand des Hotel Atlantis Paradise Island. Die Vier-Sterne-Herberge ist ein Gigant unter den Hotels. Sie hat 3178 Zimmer und rühmt sich des weltweit größten Freiluft-Aquariums.
Viele der Eröffnungsszenen von „Casino Royal“ wurden in dem Hotel mit dem größten Casino der Karibik gedreht. Die exotischen Paradiesinseln waren aber nicht zum ersten Mal Schauplatz eines Bond-Streifens. Schon 1965 diente die Inselgruppe Sean Connery in „Feuerball“ als perfekte Kulisse.
1997 stand Hamburg Kopf, als Craigs Vorgänger Pierce Brosnan in „Der Morgen stirbt nie“ seiner geheimen Mission im Fünf-Sterne-Hotel Atlantic Kempinski nachging. Kurzerhand wurde das „Weiße Schloss an der Alster“ zu „Bond's Hotel“ umfunktioniert. Die BMW-Suite (Kostenpunkt: 4900 Euro pro Nacht) ist sogar nach den Dreharbeiten, bei der die bayerische Autoedelmarke eine wichtige Rolle spielte, benannt, die Atlantic-Suite heißt nach ihrem prominenten Film-Gast auch James-Bond-Suite.
Die Leiche seiner ehemaligen Geliebten Paris Carver, alias „Desperate Housewife“ Teri Hatcher, fand James Bond-Brosnan allerdings nicht in der Hansestadt, sondern im englischen Stoke Park Golf Club. Damit war Brosnan bereits der zweite Bond-Darsteller, der seinen Fuß auf das Grün des Luxushotels setzte: In „Goldfinger“ trat Sean 1964 ebenfalls auf dem hoteleigenen Golfplatz auf. In dem noblen Landhotel in der Nähe von London wurden 2001 übrigens auch Szenen zu "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns " gedreht.
In „Diamantenfieber“ (1971) sorgte nicht nur Bond-Girl Tiffany Case bei Connery für Aufregung. Auch die Welt des Glücksspiels ließ das Agentenherz höher schlagen. Im Hilton Hotel in Las Vegas stellte der schottische Charmeur in seiner Paraderolle sein Glück auf die Probe, mit gewohntem Erfolg.
Glück in der Liebe verspricht dagegen das Taj Lake Palace im indischen Udaipur. Die märchenhafte Nobel-Herberge ist ein ehemaliger Fürstenpalast ganz aus weißem Marmor. Der verschnörkelt anmutende Palast liegt auf einer Insel inmitten des Pichola-Sees. Hier verfiel Roger Moore in „Octopussy“ (1983) den Reizen von Bond-Girl Maud Adams. Was bei dieser Kulisse auch gar nicht anders geht.


