Hilton feiert legendäres Happening: Im Bett von John Lennon und Yoko Ono
zuletzt aktualisiert: 15.01.2009 - 14:30Amsterdam (RPO). 40 Jahre ist es her, dass sich John Lennon und Yoko Ono im Bett mit der Weltpresse unterhielten, um so so für den Frieden zu demonstrieren. Schauplatz des einwöchigen "Bed-In" war das "Amsterdam Hilton". Zum Jubilläum des legendären Happenings stellt das Hotel nun die berühmte Suite kostenlos für Fans zur Verfügung.
Besucher können sich dort vom 21. bis 29. März unter anderem eine Fotoausstellung über das "Bed-In for Peace" anschauen. "In der Zeit verzichten wir bewusst auf Einnahmen aus der Vermietung", sagt Hoteldirektor Roberto Payer. "Wir glauben, dass wir das dem Andenken an die Friedensaktion von John und Yoko schuldig sind." Das Hotel unterstützt gemeinsam mit dem niederländischen Beatles-Fanclub mehrere Events, die an die "Bed-In"-Aktion erinnern.
Lennon und Ono hatten ihr Bett-Happening in Amsterdam kurz nach ihrer Eheschließung in der Nacht zum 25. März 1969 begonnen. Die damalige Suite 902, die nach einer Modernisierung des Hotels die Nummer 702 bekam, wird von Hilton als "John and Yoko Honeymoon Suite" vermarktet.
Möglich sind dort auch Trauungen durch einen Standesbeamten. Ausgestattet ist die von Designern neu gestaltete Suite im Stil der 60er Jahre. Als Logo dient eine Skizze aus der Feder von John Lennon, die ihn in enger Umarmung mit Yoko zeigt. An den Fenstern und Wänden finden sich Slogan der Friedensaktion und Schwarz-Weiß-Bilder, die damals Pressefotografen machten.
Die HiFi-Anlage hält jede Menge Lennon-Songs bereit - von "Imagine" bis "Give Peace a Chance". Das Bett ist allerdings nicht mehr das Original, in dem der Beatle und die japanische Konzeptkünstlerin sich im Pyjama ablichten ließen. Der Nachbau entspricht "modernen Ansprüchen an Schlafkomfort", wie der Direktor versichert.
Mehr als 4000 Nächte war die "John and Yoko Honeymoon Suite" seit der "Bed-In"-Aktion bereits vermietet. Hierzu schlafen können sich eigentlich nur sehr reiche Beatles-Fans erfüllen. Der Preis für eine Nacht liegt inzwischen bei 1250 Euro.


