Überschwemmungen in Venedig, Rom und Florenz: Italien ertrinkt im Regen
zuletzt aktualisiert: 11.12.2008 - 17:10Rom (RPO). Erst vor einer Woche war ein Rekordhochwasser durch Venedig geschwappt. Nun suchen Unwetter und heftige Regenfälle auch weitere Teile Italiens heim. In Rom haben die Überschwemmungen ein erstes Todesopfer gefordert.
Eine Frau blieb mit ihrem Auto in einer überfluteten Unterführung hängen und ertrank. Das berichtete am Donnerstag die Nachrichtenagentur Ansa. Wegen der heftigen Regenfälle waren in verschiedenen Vierteln Roms Straßen unpassierbar, Bäume wurden entwurzelt. Die Feuerwehr brachte Dutzende Menschen in Sicherheit, die wegen der Wassermassen in ihren Autos oder in ihren Wohnungen eingeschlossen waren.
Die Behörden riefen die Menschen auf, nur in Notfällen das Auto zu benutzen. Bürgermeister Gianni Alemanno sprach von einer "Naturkatastrophe" und rief die Bewohner der Stadt auf, sich möglichst wenig draußen zu bewegen.
In Venedig hieß es seit Mittwochabend erneut "Acqua Alta". Bis auf 1,20 Meter stieg der Wasserpegel am Donnerstag. Doch in Gummistiefeln meisterten die hochwassererprobten Venezianer die erneuten Überschwemmungen. Auch in anderen Teilen Italiens gab es teils heftige Unwetter und Überschwemmungen. So stieg der Pegel des Arno in Florenz deutlich an.



