Neun Deutsche an Bord: Kreuzfahrtschiff gerettet
zuletzt aktualisiert: 05.12.2008 - 10:45Buenos Aires (RPO). Die chilenische Marine hat am Freitag ein argentinisches Kreuzfahrtschiff aus Seenot gerettet. Das Schiff war in der Antarktis unterwegs und hatte einen Felsen gerammt. An Bord waren 122 Menschen, darunter auch neun Deutsche.
Die 40 Besatzungsmitglieder und 82 Passagiere blieben unverletzt. Die Besatzung bleibe nun noch an Bord, um sich um die Rettungsarbeiten zu kümmern, teilte der chilenische Leiter der Evakuierung mit. Die Passagiere sollen dann zu einem Militärstützpunkt gebracht und von dort ausgeflogen werden
Die 84 Meter lange "Ciudad de Ushuaia" war am Donnerstag in der Wilhelmina-Bucht auf Grund gelaufen. Die Bucht gehört zu einer Halbinsel, die vor der Südspitze Südamerikas liegt. Nach Angaben der argentinischen Antarktis-Direktion bestand keine Gefahr, dass das Schiff sinkt.
Die "Ushuaia" wurde 1970 in den USA gebaut und ist seit sechs Jahren als Expeditionsschiff unterwegs. Das Schiff war am 28. November aus Ushuaia ausgelaufen und sollte seine Reise am kommenden Montag beenden.


