Grandiose Tierwelten und Landschaften: Traumsafaris durch Afrika
zuletzt aktualisiert: 16.01.2009 - 11:15Düsseldorf (RPO). Endlose Savannen und Buschlandschaften, Elefantenherden und Flusspferdfamilien so nah, dass man sie berühren könnte. Lodges, in denen man im Himmelbett von den Rufen der Wildniss aufwacht. Safaris haben etwas Mystisches. Sie versprechen Freiheit und Abenteuer fernab unserer zivilisierten Welt. Ein neues Reisebuch stellt 101 Safaris durch elf afrikanische Länder vor.
Safari ist Kisuaheli und bedeutet "Reisen". Ursprünglich waren damit Reisen von Karawanen gemeint, später Jagdausflüge. Auf den modernen Safaris haben harmlose Kameras die Gewehre ersetzt. Dennoch locken Safaris immer noch als ein faszinierendes Abenteuer. Aber Afrika ist riesig. Sich für eine Safari zu entscheiden, nicht leicht. Touren für Afrika-Neulinge sehen anders aus als Safaris für Kenner. Und eines sollte man vorher wissen, eine gefüllte Brieftasche gehört dazu, wenn man auf den Komfort einer Luxus-Lodge nicht verzichten will. So schlägt eine Nacht im Zelt des Tortelis Camp in Kenia mit 840 Dollar zu Buche, die siebentägige Fly-In-Safari kostet zusätzlich 4000 Dollar.
Elf Länder, elf exotische Welten
Südafrika lockt durch seine Vielfalt: Hier geht es zu den „Big Five“ im Kruger National Park, oder aber auf eine Kanu-Safari auf dem legendären Oranje. Gourmets werden in die Weingegend am Kap entführt, Eisenbahn-Liebhaber genießen Afrika vom Rovos Rail aus, dem Luxuszug aus umgebauten historischen Waggons. Dieser Nostalgie-Trip ist natürlich nicht billig. Die 14-tägige Reise von Kapstadt nach Dar Es Salaam kostet im Standard-Abteil 7.800 US-Dollar, in der Luxus-Kabine sind es sogar 13.950 Dollar.
In Namibia, dem „Land der Weite“, können die Reisenden neben der grandiosen Tierwelt im Etosha National Park die urtümlichsten Wüstenlandschaften Afrikas entdecken – ohne auf Komfort zu verzichten. Beeindruckende Felsgravuren sind Bilderbücher längst vergangener Zeiten.
In Botswana, dem Land mit dem größten Binnendelta der Welt, mündet der Okavango-Fluss in die Kalahari-Wüste und versickert dort langsam, ein Eldorado für die Tierwelt und damit auch für den Safari-Fan.
Kenia, Tanzania und Zambia waren die Keimzellen des klassischen Safari-Tourismus, und es fällt schwer zu entscheiden, wo man lieber auf Pirsch gehen sollte. In Ruanda und Uganda können Berggorillas beobachtet werden – eine einzigartige Erfahrung. Äthiopien und Mali wiederum akzentuieren neben Natur vor allem vielfältige kulturelle Erlebnisse. Und wer einfach dem Müßiggang nachgeben möchte, kann sich auf den herrlichen Inseln von Mozambique erholen.
Luxus-Trip oder Abenteuer
Reisende können die Wildnis auf eigene Faust oder auf organisierten Gruppen-Touren entdecken. Einsteigerländer für Selbstfahrer sind z. B. Südafrika und Namibia mit ihren großen gut erschlossenen Nationalparks. Eine komfortable Alternative in Ländern mit schwächerer Infrastruktur wie Botswana und Zambia sind private Wildschutzgebiete. Gäste können direkt von ihren Luxus-Lodges mit ausgebildeten Rangern auf Tour gehen.
Reine Flugsafaris sind die Variante für Menschen mit wenig Zeit und viel Geld. Hier wird man mit dem Kleinflugzeug von Luxus-Lodge zu Luxus-Lodge geflogen. Bequemer und deutlich preisgünstiger sind natürlich organisierte Safaris.
Auch die Nationalparks bieten verschiedene Möglichkeiten, die afrikanische Wildnis zu entdecken: Walkingsafaris oder einfache Campingsafaris für den Naturliebhaber, Safaris mit Pferd oder Elefanten für die Abenteuerlustigen, im Heißluftballon für die Romantiker oder im Einbaum für die stillen Entdecker – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Info:
101 Safaris - Traumziele in Afrika, Hg. Iwanowski's Reisebuchverlag, 288 Seiten, 10 Euro


