Einreise wird 30 Prozent teurer: USA erhöhen Visagebühren
zuletzt aktualisiert: 14.12.2007 - 10:54Washington (RPO). Teure Fingerabdrücke: Die USA erhöhen die Gebühren für Einreisevisa um 30 Prozent. Damit geben die Amerikaner die Kosten für die verschärften Sicherheitsmaßnahmen an ihre Besucher weiter. An Touristen, Geschäftsleute und Studenten.
Mit den gestiegenen Gebühren sollen die Kosten ausgeglichen werden, die durch die Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen an den Grenzen entstehen, wie das Außenministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Demnach sollen ab dem 1. Januar 2008 Visa für Touristen, Geschäftsleute, Studenten und temporär Beschäftigte von hundert auf 131 Dollar steigen. Zuletzt waren die Preise für US-Visa 2002 erhöht worden.
Dem Außenministerium zufolge verursacht vor allem die digitale Erfassung aller zehn Fingerabdrücke hohe Kosten, die neuerdings am Dulles-Flughafen in Washington Pflicht ist. Die Maßnahme soll bis Ende 2008 auf allen internationalen Flughäfen der USA eingeführt werden. Sie ist Teil des Programms US-VISIT, das nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 beschlossen wurde. Nach Angaben der Tourismusbranche reisen noch immer weniger Menschen in die USA als vor den Anschlägen.
Staatsangehörige aus rund 30 Ländern benötigen für die Einreise in die USA kein Visum. Dazu zählen die meisten europäischen Staaten sowie Australien, Japan, Singapur und Brunei.
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