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| 11.51 Uhr

Novemberprogrome
1938 - organisierte Gewalt gegen jüdische Bevölkerung

Monheim. Am 9. November wird den verfolgten Juden des Dritten Reichs gedacht. Von Henri Schweppe 8f, Otto-Hahn-Gymnasium Moheim

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ermordeten die damals deutschen Reichsbürger ungefähr 400 jüdische Bürger. In dieser Pogromnacht wurden rund 1400 Synagogen, ganze Straßen mit jüdischen Arztpraxen, Läden, Aufenthaltsräumen und Wohnungen geplündert und zerstört. Diese Pogrome sollten keine Ermordung des jüdischen Volkes sein, sondern zur Zwangsenteignung jüdischen Besitzes und jüdischer Unternehmen beitragen.

Der Auslöser der Progromnacht war ein Attentat, welches von einem damals in Paris lebenden Juden namens Herschel Grynszpan aufgrund der gewalttätigen Abschiebung seiner Familie verübt wurde. Das NSDAP-Mitglied Ernst Eduard vom Rath wurde mit einem Revolver erschossen. Doch auch schon vor dieser Pogromnacht war es zu Gewalttaten gegen jüdische Reichsbürger gekommen.

In vielen Orten der Bundesrepublik gibt es Gedenkfeiern, auch in Monheim wird jedes Jahr der Progromnacht, auch unter Beteiligung der Monheimer Schüler, feierlich gedacht.