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| 17.39 Uhr

Sport
Auch ohne Zauberkunst: Sport mit dem Hexenbesen

J. K. Rowling hat mit "Quidditch" eine Sportart erfunden. Von Alessia Luig, Maike Schmidt, 8c, Franz-Meyers Gymnasium Mönchengladbach

Er ist der berühmteste Zauberer der Literaturwelt: Harry Potter. Die Schriftstellerin J. K. Rowling hat sich in den beliebten Büchern auch eine Zauberer-Sportart ausgedacht, die eine zentrale Rolle spielt. Beim "Quidditch" fliegen die Mannschaften auf Besen und werfen und jagen Bälle. Der wichtigste Ball ist der "Goldene Schnatz". Wenn dieser gefangen wird, ist das Spiel zu Ende.

Im echten Leben mussten Harry- Potter-Fans lange auf diesen Sport verzichten. Im Jahre 2005 allerdings wurde Quidditch für Menschen ohne magische Fähigkeiten von zwei Studenten entwickelt. Zwei Jahre später fand die erste reale Quidditch-Partie statt. Mittlerweile gibt es alle zwei Jahre Meisterschaften und 2014 wurden zu Ehren der Olympischen Spiele auch Quidditch-Sommerspiele veranstaltet. In diesem Jahr wird sogar eine Weltmeisterschaft im Quidditch in Frankfurt am Main ausgetragen. Es treten unter anderem Mannschaften aus Australien, Frankreich, Großbritannien, Kanada und den USA an.

Natürlich ist bei der realen Sportart vieles anders als in der magischen Welt. Denn es gibt leider keine fliegenden Besen, und so wird Quidditch am Boden ausgetragen. Dazu klemmen sich die Spieler einen Besen oder einen Stiel zwischen die Beine und halten ihn mit einer Hand fest. Jede Mannschaft hat sechs Mitglieder, wovon nur vier das gleiche Geschlecht haben dürfen. In einem Spiel verfügt jede Mannschaft über drei Torringe, die 90, 137, und 183 Zentimeter über dem Boden hängen und verschiedene Durchmesser haben. Das rechteckige Spielfeld umfasst 22 mal 33 Meter. Fouls werden mit einer Blauen, Gelben oder Roten Karte geahndet.

Früher schien es unmöglich, doch Quidditch wird immer populärer.