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| 13.04 Uhr

Tierschutz
Auch Tiere haben ein Recht auf Leben

Tierversuche gehören häufig zum Standard einer Produktzulassung. Von Franziska Klemp, 8b, Leibniz-Montessori-Gymnasium Düsseldorf

Laut der Tierschutzorganisation Peta sterben alle drei Sekunden Tiere an Tierversuchen. Viele Großkonzerne nutzen sie, um Produkte zu testen, bevor diese in den Verkauf kommen. Es werden aber auch lebenswichtige Tests für Medikamente durchgeführt.

Wie wir Menschen können auch Tiere Schmerz und Angst empfinden. Trotzdem werden in legalen wissenschaftlichen Experimenten Tiere vergiftet und Futter-, Wasser- oder Schlafentzug ausgesetzt. Auch ihre Augen und ihre Haut werden verätzt. Sie bekommen Stromschläge, ihre Gehirne werden beschädigt, sie werden gelähmt, verbrannt, zwangsgefüttert oder absichtlich mit Krankheiten infiziert. Dies betrifft Mil-li-onen Tiere jährlich – die extra für die Versuche herangezüchtet werden. Hinter jedem Produkt können Tierversuche stecken, egal ob Schminke, 
Süßigkeiten, Getränke, Essen oder auch Tierfutter. Viele Produkte 
basieren auf Tierversuchen, aber man kann sich im Internet unter www.animalsliberty.de darüber 
informieren, welche Hersteller ohne Tierversuche produzieren.

Manche Firmen, die selbst ohne Tierversuche auskommen, wurden von Großkonzernen aufgekauft, die in anderen Sparten Tierversuche durchführen.
Eine gute Methode, um sicherzugehen, dass man Tierversuche nicht unterstützt, ist der Kauf von Bioprodukten. Die meisten Produzenten dieser Branche führen keine Tierversuche durch und weisen dies auch auf der Packung aus.
Bei dem Thema sind viele hin- und hergerissen. Einerseits braucht man Tiere, um Medikamente für den Menschen zu testen. Viele Krankheiten konnten durch Tierversuche wirksam bekämpft, Operationsmethoden verfeinert werden.

Doch gibt es heutzutage Alternativen, und darum sollte die Notwendigkeit, Tierversuche durchzuführen, für verschiedene Produkte immer moralisch abgewägt werden. Tierquälerei als Standardverfahren darf keine Zukunft haben.