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| 13.47 Uhr

Gesundheit
Ausgebrannt und Angespannt

Burnout ist eine Krankheit, an der auch Jugendliche leiden können. Von Lucie Fleischer, 8b, Liebfrauenschule Mülhausen

Wenn der Begriff "Burnout" fällt, denken wohl die meisten zuerst an gestresste Geschäftsleute. Doch nicht nur Erwachsene sind davon betroffen, sondern auch viele Jugendliche. Wie eine Studie der Universität Bielefeld im Jahr 2015 gezeigt hat, leidet durchschnittlich jeder fünfte Jugendliche und jedes sechste Kind unter dem Burnout-Syndrom.

Viele haben durch Schulzeiten, Hausaufgaben und Referate eine umfangreiche Arbeitswoche, doch das ist nicht der einzige Grund für den Stress. Das eigentliche Problem ist der Leistungsdruck. Dabei kommt der nicht immer von den Eltern. Die meisten betroffenen Schüler verlangen sich selbst sehr viel ab. Ein guter Schulabschluss ist heute extrem wichtig für die berufliche Zukunft, vor allem ein gutes Abitur. Wenn der Notendurchschnitt dann schlechter als 1,5 ist, befürchten viele Schüler das Schlimmste und steigern die Anforderungen an sich selbst.

Anzeichen für Burnout bei Jugendlichen können unter anderem Schlaflosigkeit, Lustlosigkeit, Vernachlässigung von sozialen Kontakten und schnelle Reizbarkeit sein. Der erste Schritt zur Besserung ist der Weg zum Arzt. Es gilt: Je früher Burnout erkannt wird, desto schneller kann es behandelt werden.