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Sport
Der Traum vom Reiten

Wenn man einen Traum hat, sollte man trotz Rückschlägen an ihm festhalten. Von Anna Lena Klinger, 8b, Sekundarschule Jüchen

Die 17-jährige Lara Schrills träumte vom Reiten, seitdem sie denken kann. Dieser Traum ist vor vier Jahren wahr geworden, als sie zum ersten Mal auf ein Pferd stieg. Weil sie mit den Bedingungen auf dem Hof aber nicht zufrieden war, wechselte sie ein halbes Jahr später den Stall und fing auf einem Schulpferd erneut an, das Reiten zu lernen.

Lara konnte sich so weit steigern, dass sie schon bald an ihrem ersten  Reiterwettbewerb teilnahm. Mit dem Schulpferd namens Melbourne belegte sie damals leider den letzten Platz, weil das Pferd nur gebuckelt hat. Doch sie hat die Hoffnung nicht aufgegeben und weiter trainiert. 2014 hat sie das Pferd Vision bekommen, das sie erstmals auch mitpflegen durfte. Mit der Stute hat sie an vielen Turnieren teilgenommen und konnte mit ihr vier Mal den ersten Platz belegen.

Anschließend bekam Lara ein neues Pferd namens Dundee Teri, mit dem es am Anfang gar nicht gut lief. Daraufhin haben sie viel trainiert und weiter gekämpft, auch wenn die beiden immer wieder Rückschläge einstecken mussten. Gemeinsam reiten sie in der Klasse E und haben im November 2015 ihr erstes Turnier zusammen bestritten. Mit einer Wertnote von 6,5 landete das Duo beim Dressurreiterwettbewerb auf dem siebten Platz. Im Reiterwettbewerb hingegen lief es viel besser: Mit einer Wertnote von 7,5 erreichten sie den ersten Platz.
Lara und ihr Pferd sind "ein Herz und eine Seele", wie sie beteuert.

Die Liedzeile "Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen" der Band Kontra K passt sehr gut zu ihr, weil sie immer weiter gekämpft hat und nie daran gedacht hat, aufzugeben. Momentan reitet sie die Pferde Dundee Teri und Sir Paul. Gemeinsam mit ihren Pferden arbeitet Lara weiter an sich, um neue Erfolge zu feiern.