Chempark RWE Stadtwerke Düsseldorf
| 15.22 Uhr

Umweltschutz
Ein Kirschbaum für reine Luft

Monheim. Einatmen und ausatmen – das ist einfach. Über die Rolle von Bäumen beim Atmen. Von Shannon Enright, 8a , Otto-Hahn-Gymnasium

Damit ein Mensch überhaupt leben kann, braucht er neben ausreichend Essen und Trinken auch Sauerstoff. Die meisten Menschen finden das selbstverständlich. Aber wer sorgt dafür, dass immer welcher da ist?

Es sind die grünen Blätter der -Pflanzen. Sie nehmen das Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Luft auf und wandeln es mithilfe von Wasser und Licht zu Sauerstoff und Glukose um. Diesen Prozess nennt man Fotosynthese. Die Glukose benutzt die Pflanze zum Wachsen, den Sauerstoff stößt sie aus. Den atmen wir ein, um dann erneut CO2 auszuatmen. So tragen Bäume dazu bei, dass der CO2-Gehalt in der Luft sinkt.

Allerdings verursachen wir Menschen so viel CO2, dass die Bäume es nicht schaffen, das zusätzliche CO2 in Sauerstoff umzuwandeln. Das bedeutet, dass zu viel Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre ist. Und was tun wir Menschen? Wir holzen doch tatsächlich immer noch Bäume ab. Genau die Pflanzen also, die so viel dazu beitragen, dass die Luft, die wir atmen wollen, rein ist.

Wir müssen handeln! Auch im Kleinen kann jeder etwas tun. So kannst du als Schüler, der du vermutlich noch viel auf Papier und in Hefte schreibst, sorgsamer mit Papier umgehen. Du kannst auch darauf achten, recyceltes Papier zu kaufen.

Am Otto-Hahn-Gymnasium wurde jetzt ein Zeichen gesetzt: Schüler der FairTrade-AG haben es durch eine Spende und in Absprache mit der Stadt geschafft, dass wieder ein Baum mehr wachsen kann. Mitten auf dem Schulhof steht nun eine Japanische Kirsche, die nicht nur wunderschön blüht, sondern auch die Luft ein kleines bisschen sauberer macht.