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| 16.35 Uhr

Sport
Kickende Werbeflächen

Bei jedem Fußballspiel sind sie zu sehen: Firmenlogos auf den Spielertrikots. Die Ausstattung der Mannschaften lassen sich die Unternehmen einiges kosten. Von Hashim Laibacher und Marios Mpousakis, 8a, Leibniz-Montessori-Gymnasium Düsseldorf

Trikot-Sponsoring im Fußball gibt es seit 1950. Die Summen, die Firmen für das Sponsoring von Trikots ausgeben, müssen gigantisch sein, auch wenn genaue Zahlen weder von den Vereinen noch von den Ausrüsterfirmen offiziell bestätigt werden.

Beispielsweise hat die Firma Puma mit Arsenal London angeblich einen Vertrag über fünf Jahre abgeschlossen, durch den der Verein rund 40 Millionen Euro pro Saison bekommen soll. Auch Adidas investiert wohl sehr viel in das Sponsoring von Trikots. Das Unternehmen stattet schließlich mehr als die Hälfte der Top-Ten-Fußballmannschaften aus.

Das mit Abstand meiste Geld durch Trikot-Sponsoring verdient wohl Manchester United. Der englische Verein hat einen Zehnjahresvertrag mit Adidas, wofür er laut "Focus" angeblich eine Milliarde Euro erhält. Beeindruckend ist auch die Partnerschaft zwischen dem FC Bayern München und Adidas. Die Firma sponsert den Verein schon seit 1965 und hat mit diesem laut "Sport Bild" ab 2020 pro Saison 60 Millionen Euro für das Sponsoring vereinbart. Dass Adidas die deutsche Nationalelf ausrüsten darf, lässt sich das Unternehmen nach Informationen der "Zeit" ab 2018 möglicherweise eine Milliarde Euro kosten. Eine beträchtliche Steigerung gegenüber den 200 Millionen aus dem alten Vertrag für die letzten acht Jahre.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sportmarken als Sponsoren sehr viel Geld in Topmannschaften investieren. Nicht ohne davon zu profitieren: Die Millionen zahlen sich in den Umsätzen für Sportartikel vielfach aus.