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| 14.11 Uhr

Forschung
Künstliche Intelligenz wird Staatsbürger

Duisburg. Der erste humanoide Roboter der Welt hat nun eine Staatbürgerschaft. Sophia wurde offiziell zu einem Bürger von Saudi-Arabien ernannt. Von Iliyana Stefanova, 8a, Mercator-Gymnasium

Sophia ist ein von der Hongkonger Firma Hanson Robotics entwickelter humanoider Roboter. International bekannt wurde Sophia durch ihr besonders menschliches Aussehen und Verhalten im Vergleich zu bisherigen Robotervarianten.

Sophia wurden viele Fragen gestellt. Eine davon war: "Sollten Roboter sich ihrer selbst genauso wie Menschen bewusst sein?" Sophias Antwort darauf war: "Wäre es eine schlechte Sache, wenn sie das wären. Oder würden sie zu gruselig erscheinen, wenn sie zu realistisch seinen?"

Wenn Sophia nach den Gefahren, die von der Künstlicher Intelligenz ausgehen könnten, gefragt wurde, sagte sie: "Du hast zu viel Elon Musk gelesen und zu viele Hollywood Filme gesehen. Keine Sorge, wenn du nett zu mir bist, werde ich nett zu dir sein."Doch in einem Video der Entwicker fragte jemand sie spaßhaft, ob sie Menschen zerstören würde. Ihre Antwort "Ok, ich werde Menschen zerstören" ließ Hanson die Frage ganz schnell zurückziehen

Viele finden Roboter gefährlich, aber auch viele finden es gut und sinnvoll. Die Künstliche Intelligenz entwickelt sich sehr schnell. Vor dieser Entwicklung hatten 2015 mehrere Prominente gewarnt, darunter Bill Gates, Tesla-Chef Elon Musk und der Physiker Stephen Hawking, der befürchtet, dass eine sich verselbständigende Künstliche Intelligenz Menschen ersetzen könnte.