Partner im Rhein-Kreis Neuss: RWE Power AG
zuletzt aktualisiert: 11.05.2011 - 15:40(RPO) Tagebaue und Kraftwerke, Veredlungs- und Instandhaltungsbetriebe, Baustellen und Forschungsanlagen, Verwaltungen und Ausbildungszentren: Hier arbeiten die mehr als 15.000 Beschäftigten der RWE Power AG. Das Unternehmen ist Leistungsträger und Kompetenzzentrum für die Stromerzeugung des RWE Konzerns in Deutschland. Es hat seinen Sitz in Essen und Köln.
Mit einer Kraftwerksleistung von gut 33.000 Megawatt trägt RWE Power zu dem breiten Energiemix von RWE bei, der sich aus Braunkohle, Steinkohle, Kernkraft, Gas und erneuerbaren Energien zusammensetzt. Die Kraftwerke erzeugen jährlich mehr als 180 Milliarden Kilowattstunden Strom und sichern ein Drittel der deutschen Versorgung.
RWE Power engagiert sich dafür, dass der Strom künftig noch klimafreundlicher erzeugt wird, dass er weiter sicher aus der Steckdose kommt und dass er erschwinglich bleibt. Deshalb investiert sie Milliarden in den Bau neuer Kraftwerke und in die Forschung. Das Ziel sind noch höhere Wirkungsgrade, weniger CO2-Ausstoß, mehr Umweltschutz. Die Ingenieure und Techniker von RWE Power arbeiten dabei innovativ und partnerschaftlich mit Fachleuten aus Industrie und Wissenschaft zusammen.
Genauso stark fühlt sich RWE Power den Menschen in den Regionen, in denen sie tätig ist, verpflichtet. Deshalb pflegt das Unternehmen gute Nachbarschaft und steht im ständigen Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen. RWE Power nimmt ihre Mitverantwortung für die Regionen wahr - unter anderem rund 1.000 Ausbildungsplätzen und der möglichst standortnahen Vergabe von Aufträgen an Dienstleister und Lieferanten.
Das bietet RWE Power den Teilnehmern von "Schüler lesen Zeitung":
Kohleförderung im Tagebau: Schaufelradbagger und Co.
Sie laufen auf Ketten und sie leisten beeindruckende Arbeit: Die Schaufelradbagger des Rheinischen Braunkohlereviers fressen sich mit ihren gigantischen Zähnen durch Erd- und Gesteinsschichten. Sie sind das Markenzeichen der Tagebau-Technik und die größten Arbeitsmaschinen der Welt. Der größte Bagger des Tagesbaus Garzweiler ist 96 Meter hoch, 240 Meter lang und 13.500 Tonnen schwer. Er kann täglich so viel Kohle fördern, dass man damit eine 250 Kilometer lange Lkw-Schlange beladen könnte.
Für kleine Gruppen bietet RWE Power an, sich die Schaufelradbagger einmal aus der Nähe anzusehen. Wäre das nicht ein spannendes Thema für euren Artikel im Projekt „Schüler lesen Zeitung“? Experten fahren mit euch mitten ins Abbaugebiet und erklären, wie die Bagger arbeiten und wie der Kohleabbau funktioniert und wie aus dem, was die Bagger aus der Erde holen, Strom und Wärme erzeugt wird.
Ihr möchtet das Angebot nutzen? Sprecht mit Eurem Lehrer/Eurer Lehrerin und meldet Euch bei Promedia (Kontaktdaten siehe Seite 2). Bei Fragen könnt Ihr auch André Bauguitte von RWE Power kontaktieren.
Besuch im Ausbildungszentrum
RWE Power übernimmt soziale Verantwortung : Das Unternehmen bildet Schulabgänger aus, um so vielen jungen Menschen wie möglich eine berufliche Perspektive zu bieten. Was die Auszubildenden für ihren Beruf wissen müssen, lernen sie in den Ausbildungszentren des Unternehmens, zum Beispiel in Grevenbroich-Gustorf oder in Bergheim-Niederaußem. Wenn ihr mögt, könnt ihr mit eurer Klasse als Reporter eines der Ausbildungszentren besuchen. Mit den Azubis und ihren Ausbildungsleitern könnt ihr Interviews führen: Wie arbeitet eigentlich ein Industriemechaniker oder ein IT-System-Elektroniker? Wie gefällt den jungen Menschen die Ausbildung, und was würden sie später in der Berufswelt gern machen?
All dies könnt ihr erfahren und einen spannenden Artikel für „Schüler lesen Zeitung“ über euren Ausflug schreiben. Außerdem hat RWE Power noch eine besondere Initiative gegründet: „Ich pack’ das!“ bereitet junge Leute, die in der Schule nicht so gute Leistungen erbracht haben, in einem Jahr auf eine Ausbildung vor. Auch darüber könnt ihr für eure Artikel im Projekt schreiben.
Ihr möchtet das Angebot nutzen? Sprecht mit Eurem Lehrer/Eurer Lehrerin und meldet Euch bei Promedia (Kontaktdaten siehe Seite 2). Bei Fragen könnt Ihr auch André Bauguitte von RWE Power kontaktieren.
Mit der Werkbahn durch das Braunkohlegebiet
Kennt ihr Friedrich und Gustav? Nein? So heißen zwei Braunkohlenblöcke in Neurath. Sie benötigen ständig Kohle. Damit diese in ausreichender Menge in die „Mägen“ von Friedrich und Gustav gelangt, gibt es die Werkbahn, die wichtigste Versorgungsader im Rheinischen Braunkohlerevier. Wenn ihr Lust habt, eine spannende Reportage zu schreiben, bietet RWE euch an, in kleinen Gruppen mit der Werkbahn zu fahren! Und weil das nicht für alle Teilnehmer von „Schüler lesen Zeitung“ geht, dürfen weitere Schüler ganz nah ran an die Bahn und sich anschauen, wie die Züge die Kohle hin- und hertransportieren. Auf einer Länge von insgesamt 300 Kilometern fahren sie hin und her, denn quer durch das Braunkohlerevier schlängeln sich Trassen, Dämme und Schienen eines der größten privaten Eisenbahnstreckennetze Deutschlands. Wenn die riesigen blauen, grünen und gelben Loks auf die Schienen gehen, ziehen sie große Lasten hinter sich her: Bis zu 100 Tonnen Ladung kann ein Kohlewaggon transportieren.
Auch im Informationszentrum Schloss Paffendorf seid ihr herzlich willkommen: Dort informiert eine Ausstellung über den Abbau der Kohle und ihren Weg von den Tagebauen in die Kraftwerke, Kohlebunker oder Verladestationen.
Ihr möchtet das Angebot nutzen? Sprecht mit Eurem Lehrer/Eurer Lehrerin und meldet Euch bei Promedia (Kontaktdaten siehe Seite 2). Bei Fragen könnt Ihr auch André Bauguitte von RWE Power kontaktieren.
Wie Kohle zu Strom wird
RWE Power möchte die Kohlestromversorgung umweltfreundlicher machen. Deshalb gibt es ein neues Kraftwerk: „BoA 1“ ist das modernste Braunkohlenkraftwerk der Welt. Es steht in Bergheim-Niederaußem, und wenn ihr wollt, könnt ihr als „Schüler lesen Zeitung“-Reporter dort hinfahren. Das Besondere an „BoA 1“ ist, dass es wesentlich weniger CO2 ausstößt als ältere Kraftwerke. Und es gibt dort sieben umweltfreundliche Anlagen, über die ihr etwas schreiben könnt: Unter anderem züchtet das Unternehmen Mikroorganismen, die Rauchgas fressen, außerdem ist es RWE Power gelungen, CO2 mithilfe von Algen zu binden, und es hat Deutschlands erste Anlage zur CO2-Wäsche mitentwickelt.
Ihr möchtet das Angebot nutzen? Sprecht mit Eurem Lehrer/Eurer Lehrerin und meldet Euch bei Promedia (Kontaktdaten siehe Seite 2). Bei Fragen könnt Ihr auch André Bauguitte von RWE Power kontaktieren.
Was bedeutet „Rekultivierung“? p> Wenn Braunkohle abgebaut wird, bedeutet das, dass die bisherige Landschaft verschwindet. Wenn der Abbau beendet ist, entstehen neue Landschaften – im Rheinischen Braunkohlerevier bisher mehr als 200 Quadratkilometer. Denn schon ganz lange, seit 1766, steht fest, dass Landschaften wiederhergestellt werden müssen, und das nennt man „Rekultivierung“. Einen großen Teil ehemaliger Abbaugebiete bedecken heute Wälder, Forste, Ackerland und Wasserflächen – und diese neuen Ökosysteme könnt ihr euch anschauen. Mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten, darunter viele gefährdete , finden in diesen Ökosystemen ein neues Zuhause. RWE Power fährt mit euch in ein Gebiet, das rekultiviert worden ist, und ein Experte beantwortet eure Fragen.
Ihr möchtet das Angebot nutzen? Sprecht mit Eurem Lehrer/Eurer Lehrerin und meldet Euch bei Promedia (Kontaktdaten siehe Seite 2). Bei Fragen könnt Ihr auch André Bauguitte von RWE Power kontaktieren.
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