56 Teams aus 19 Nationen nehmen teil: 70. Rallye Monte Carlo gestartet
zuletzt aktualisiert: 17.01.2002 - 20:37Monte Carlo (rpo). Die 70. Rallye Monte Carlo rollt. 56 Teams aus 19 Nationen nahmen am Donnerstagabend vor der malerischen Kulisse des Casinos in Monte Carlo den ersten von 14 Läufen der Rallye- Weltmeisterschaft 2002 in Angriff. Die Traditions-Rallye führt in diesem Jahr über drei Etappen und 1462 Gesamtkilometer und endet am Sonntag gegen 15.00 Uhr in Monaco. Beim Start sah es für die Fahrer nach einer vorerst schnee- und eisfreien Rallye aus.
Nur in den höheren Lagen über 1200 Meter mussten die Teams mit einigen Eis- und Schneepassagen rechnen. Optimistisch zu seinem Abschneiden äußerte sich vor dem Start Armin Schwarz (Oberreichenbach). Mit dem Hyundai Accent traut sich der 38-Jährige in seiner Wahlheimat mehr zu als in den vergangenen drei Jahren. "Es sieht ganz gut aus. Mein Gefühl für das Auto ist schon bedeutend besser. Es bleibt bei meiner Aussage: Ich möchte in die Punkteränge fahren", meinte Hyundai-Debütant Schwarz, der 2001 im Skoda den vierten Platz beim Saisonauftakt erreicht hatte.
Seinen ersten "Monte"-Sieg nimmt Weltmeister Richard Burns (Großbritannien) mit seinem neuen Einsatzgerät, einem Peugeot, ins Visier. "Das neue Auto ist sehr gut, sehr handlich, ein Siegerfahrzeug", meinte Burns. Sein Landsmann Colin McRae sieht angesichts der bislang trockenen Bedingungen auf den 15 Prüfungen (405 km) ein kleines Handicap für seinen Ford Focus: "Es ist noch zu trocken. Wir haben einige Änderungen am Auto vorgenommen. Ich hoffe, dass sie sich positiv auswirken werden", erklärte McRae, der ebenfalls noch auf seinen ersten Sieg in Monte Carlo wartet.
Bereits drei Mal im Fürstentum siegreich war der vierfache Weltmeister Tommi Mäkinen. Doch auch der Finne muss sich an ein neues Auto gewöhnen. Nach sieben sehr erfolgreichen Mitsubishi-Jahren pilotiert er jetzt erstmals einen Subaru Impreza. "Mir fehlen zwar noch jede Menge Kilometer mit dem neuen Auto, doch ich habe ein gutes Gefühl. Allerdings weiß man bei dieser Rallye nie, was kommt. Wir werden sehen", äußerte sich Mäkinen vorsichtig.
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