Basketball: Aschaffenburg und Leverkusen wahren Spannung: ALBA Berlin im Schnelldurchgang im Finale
zuletzt aktualisiert: 12.05.2000 - 22:23Leverkusen/Aschaffenburg (dpa/sid). Der deutsche Basketball-Meister ALBA Berlin hat sich im Schnelldurchgang für das Finale in der Bundesliga qualifiziert. Am Freitagabend gewannen die "Albatrosse" auch das dritte Spiel der Serie "Best of Five" gegen Vizemeister Telekom Baskets Bonn mit 75:67 (39:38).
Nach dem 66:60-Erfolg vom vergangenen Sonntag und dem hohen 65:45-Auswärtserfolg am Mittwoch zogen die Berliner vor 5 232 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle durch eine starke zweite Halbzeit ins Finale ein. Dort trifft ALBA auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Bayer 04 Leverkusen und den Frankfurt Skyliners. Die Leverkusener schafften am Freitag mit 86:73 (44:36) den ersten Sieg und erzwangen ein viertes Spiel am Sonntag in Frankfurt.
Für Bonn ist die Saison beendet. Die erfolgreichsten Schützen auf Berliner Seite waren Terry Dehere und Henrik Rödl mit jeweils 16 Punkten. Bonn reichten selbst die 20 Zähler von Hurl Beechum nicht, um ein viertes Spiel zu erzwingen.
Der Titelverteidiger begann trotz des Ausfalls von Stammcenter Patrick Femerling (Innenbanddehnung am rechten Knie) furios. Nach neun Minuten hatte Berlin 14 Punkte Vorsprung (27:13), ehe der Faden riss. Bonn holte Punkt um Punkt auf und konnte 38 Sekunden vor dem Seitenwechsel zum 37:37 ausgleichen. Überragend dabei "Gunman" Beechum, der 13 Punkte in der ersten Halbzeit erzielte.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Allerdings beraubten sich die Gäste bereits in der 23. Minute durch das vierte Foul von Beechum ihrer stärksten "Waffe". Beechum kam zwar später wieder auf das Parkett, doch da war eine Vorentscheidung zu Gunsten des Meisters bereits gefallen. Bis zur 26. Minute zog ALBA lediglich auf fünf Zähler davon, sechs Minuten vor dem Ende waren es 14 Punkte (63:49). Bonn konnte zwar noch ein Mal heran kommen, den dritten Erfolg der Berliner aber nicht verhindern.
Die Basketball-Damen von DJK Aschaffenburg halten den Kampf um die deutsche Meisterschaft weiter offen. Durch einen souveränen 81:61 (44:25)-Heimsieg gegen den achtmaligen Champion BTV Wuppertal glich das Team aus Unterfranken in der "best of five"-Finalserie zum 2:2 aus.
Das fünfte und entscheidende Finale findet am Sonntag (12.00 Uhr) in der Wuppertaler Unihalle statt. Mit dem Erfolg der Aschaffenburgerinnen hielt die Serie der Heimsiege in den Finalspielen. Wuppertal hatte vor heimischer Kulisse 69:57 und 72:65 gewonnen, Aschaffenburg die erste Begegnung in eigener Halle mit 74:66 für sich entschieden.
Beste Werferin bei den Gastgeberinnen, die von Beginn an klar geführt hatten, war vor 900 Zuschauern Teamkapitän Michelle Hendry mit 23 Punkten. 18 Zähler steuerte Lubica Schultze bei. Beste Schützin bei Wuppertal war Sophie von Saldern (17), die allerdings ab der 28. Minute mit fünf Fouls ausschied. Auf zwölf Punkte kamen Sandra Brondello und Marlies Askamp.
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