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Madrid
Allofs muss in Wolfsburg Aufbauarbeit betreiben

Madrid. Klaus Allofs versuchte sich als Aufbauhelfer für die am Boden zerstörten Profis des VfL Wolfsburg. Gut gelaunt lobte der Sportchef das Team für seinen Gesamtauftauftritt in der Champions League. Doch schwante auch Allofs nach dem 0:3 bei Real Madrid, dass es in der nächsten Saison womöglich gar nichts mit einem Auftritt in Europa wird. "Jetzt ist es wie bei Mensch-ärger-dich-nicht: Einmal aussetzen, dann geht's weiter", sagte er. Seine Spieler nahmen die Angelegenheit nicht so leicht. Etliche Profis waren nicht mal mehr in der Lage, das Erlebte in Worte zu fassen. Allen voran Maximilian Arnold. Das Kinn bebte und die Lippen zitterten, als der 21-Jährige sein Fazit formulierte: "Wir sind ausgeschieden. Da können wir nicht sagen, dass das klasse war."

Der Mittelfeldspieler musste sich zusammenreißen, um nicht völlig von seinen Gefühlen übermannt zu werden. Er gab sich eine Mitschuld an der Niederlage und dem Aus wegen seines Fehlers vor dem frühen 0:1 (16. Minute). Nach dem überraschenden 2:0 im Hinspiel hatte das Team doch fest an die historische Chance auf das erste Champions-League-Halbfinale geglaubt. Umso größer war der Frust, der Wucht im Bernabéu nicht gewachsen gewesen zu sein.

Allofs stellte der tiefen Enttäuschung seiner Spieler die Leistungen bis dahin entgegen. "Wir können unheimlich stolz sein, wie wir diese Champions League gespielt haben. Auch heute, trotz der 0:3-Niederlage, bin ich nicht unzufrieden. Das muss die Mannschaft auch wissen", sagte er.

(dpa)
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