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Bewerbung
Auch Schott will Präsident des DSV werden

Berlin. Eine Woche vor dem Verbandstag des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gibt es eine dritte Bewerbung für das Präsidentenamt. Der Vorsitzende des Hamburger Schwimm-Verbandes, Dietmar Schott, erklärte seine Kandidatur in einem Schreiben an den DSV-Hauptausschuss, das der dpa vorliegt. Dort heißt es, Schott trete mit seinen Mitstreitern für ein "Bündnis für Kompetenz und Qualität und Gemeinsamkeit im DSV" ein. Zuvor hatten die Schwimm-Fachspartenvorsitzende Gabi Dörries und der Vizepräsident Recht, Vico Kohlat, ihre Kandidaturen öffentlich gemacht. Präsidentin Christa Thiel tritt am 5. November in Leipzig nach 16 Jahren im Amt nicht mehr an. Die Software-Unternehmerin Dörries gilt als Favoritin. Sie unterstützen die Landesverbände Baden, Bayern und Nordrhein-Westfalen, die knapp 50 Prozent aller Delegierten stellen. Die Gemengelage vor den Präsidiumsneuwahlen wird immer unübersichtlicher. Dörries tritt mit einem Team an, das nur komplett gewählt werden will. Der momentane Vizepräsident Finanzen, Peter Obermark, kandidiert aber erneut für das Geld-Ressort. Er würde unter jedem der bislang drei möglichen Präsidenten als Vizepräsident arbeiten, stellte Obermark klar. Bei den Kandidaten und Landesverbänden gibt es auch konträre Vorstellung über Umfang und Notwendigkeit einer Beitragserhöhung. Für die von Dörries favorisierte Erhöhung von 50 Cent pro Jahr bis einschließlich 2018 setzten sich unter anderem Olympiasiegerin Britta Steffen und Ex-Weltmeister Paul Biedermann ein.
(dpa)
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