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Beachvolleyball
Laboureur/Sude jubeln über zweiten Major-Titel

Laboureur/Sude triumphieren in Gstaad
Laboureur/Sude triumphieren in Gstaad FOTO: ap, AA
Die Beachvolleyballerinnen Chantal Laboureur und Julia Sude haben sich drei Wochen vor der Weltmeisterschaft in Wien in den Kreis der Medaillenkandidatinnen gespielt.

Das Duo aus Stuttgart und Friedrichshafen bezwang beim Turnier im schweizerischen Gstaad die Weltranglistenersten Larissa/Talita aus Brasilien im Finale mit 2:0 und feierte den zweiten Triumph in der Major Series nach 2016 in Porec/Kroatien.

"Wir hatten sie noch nie zuvor geschlagen. Es bei diesem überragenden Turnier zu tun, macht mich so glücklich", sagte Laboureur. Sude fügte hinzu: "Ich kann nicht glauben, dass wir die Goldmedaille gewonnen haben. Das ist ein riesiger Erfolg für uns." In insgesamt fünf Aufeinandertreffen hatten Laboureur/Sude zuvor viermal den Kürzeren gezogen.

"In den vergangenen Monaten hatten wir viel Druck, das hat man unserem Spiel auch angemerkt. Das haben wir jetzt aber abgeschüttelt", sagte Sude, die gemeinsam mit ihrer Partnerin 40.000 Dollar (rund 35.000 Euro) Preisgeld erhielt. Damit hat der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) für die WM in Wien nun zumindest ein heißes Eisen im Feuer.

Ludwig/Walkenhorst haben rennt die Zeit davon

Für die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst wird die Zeit bis zum Saison-Höhepunkt hingegen knapp. In Gstaad verzichtete das Duo vom Hamburger SV aufgrund der anhaltenden Schulterprobleme von Walkenhorst auf einen Start. Zuvor hatte das deutsche Top-Duo bereits für das Turnier in Kühlungsborn abgesagt.

Zwar hatte Walkenhorst zuletzt wieder schmerzfrei angreifen können, die Ärzte empfahlen allerdings noch eine Pause, um "die Schulter nicht gleich mit einer Turnierbelastung zu überfordern", hieß es auf der Facebook-Seite des Teams.

Ludwig und Walkenhorst fliegen in der kommenden Woche in die USA, um sich gemeinsam mit der dreimaligen Olympiasiegerin Kerri Walsh-Jennings in Los Angeles auf die WM vorzubereiten. Das Duo nimmt ebenso wie Laboureur/Sude auch am Long Beach Presidents Cup (13. bis 16. Juli) teil.

Trotz der verpassten Turniere bleiben Ludwig/Walkenhorst mit Blick auf die WM optimistisch: "Zum Glück haben wir im Winter sehr gut trainiert und sind deshalb guter Dinge, dass wir die fehlenden Wettkämpfe kompensieren können."

(sid)
 
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