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Vier Jahre Gefängnis
Beachvolleyballer wegen Missbrauch einer Zwölfjährigen verurteilt

Beachvolleyballer wegen Missbrauch einer Zwölfjährigen verurteilt
Der Beachvolleyballer Steven van de Velde ist zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren verurteilt worden. FOTO: AP, AP
Aylesbury. Der niederländische Beachvolleyball-Meister Steven van de Velde (21) ist von einem britischen Gericht in Aylesbury wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren verurteilt worden. Van de Velde hatte die Tat gestanden.

Er kann seine Strafe eventuell in den Niederlanden absitzen.

Im August 2014 war van de Velde nach England gereist, um dort das Mädchen zu treffen, das er über Facebook kennengelernt hatte. Er schlief mehrere Male mit ihr. Nach dem britischen Strafrecht gilt Sex mit einer Minderjährigen als Vergewaltigung, auch wenn das Mädchen einverstanden war.

Van de Velde wird lebenslang auf eine britische Liste für Sexualstraftäter gesetzt. Auch verbot ihm das Gericht für den Rest seines Lebens Kontakt mit Kindern unter 18 Jahren, wenn keine Eltern anwesend sind. Die niederländischen Justizbehörden hatten van de Velde im Januar 2016 nach einem internationalen Haftbefehl an Großbritannien ausgeliefert.

Van Velde galt als großes Beachvolleyball-Talent. Mit seinem Partner Dirk Boehlé hatte er im August 2015 die niederländische Meisterschaft gewonnen. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Januar hatte Boehlé die Zusammenarbeit sofort beendet.

(sid)
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