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Fecht-Olympiasieger in Shanghai überfallen
Kleibrink soll nach Deutschland zurückgebracht werden

Benjamin Kleibrink soll nach Deutschland transportiert werden
Benjamin Kleibrink soll bald nach Deutschland transportiert werden. FOTO: dpa, nic jai
Shanghai/Bonn. Der bei einem Überfall in Shanghai verletzte Fecht-Olympiasieger Benjamin Kleibrink könnte in Kürze von China nach Deutschland zurücktransportiert werden.

"Aktuell sieht es so aus, als wäre Benjamin unter medizinischer Begleitung voll transportfähig", sagte Sven Ressel, Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Wann genau der 30-Jährige nach Deutschland zurückfliegen kann, stehe derzeit aber nicht fest.

Der Florettfechter des FC Tauberbischofsheim war nach dem Grand Prix in Shanghai vor rund einer Woche nach dem Verlassen eines Restaurants von einem Mann überfallen worden. Es soll sich um einen 19 Jahre alten Russen handeln, der in Haft sitzen soll, so Ressel weiter.
Kleibrink hatte ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und war in ein Krankenhaus gebracht worden. Ressel geht derzeit davon aus, dass Kleibrink vollständig genesen wird.

An den Europameisterschaften vom 20. bis 25. Juni in Torun (Polen) wird Kleibrink nicht teilnehmen können. Es ist auch unwahrscheinlich, dass der 30-Jährige für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro als Trainingspartner aufgeboten werden kann. Das hatte der deutsche Verband geplant.

Kleibrink hat wegen eventueller Schadenersatzansprüche einen chinesischen Fachanwalt als juristische Unterstützung bekommen, wie Ressel erläuterte.

(dpa)
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