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Volleyball
Berliner Gruppengegner aus Russland tritt zu Spiel in Türkei nicht an

Berlin. Nach ihrem ersten Sieg in der Champions League über Marek Dupnitsa haben die Berlin Volleys eine harte Bestrafung für ihren russischen Gruppengegner Belogorie Belgorod gefordert. Belgorod war am Dienstag aufgrund der aktuellen politischen Spannungen zwischen Russland und der Türkei nicht zu der angesetzten Partie bei Arkas Izmir angetreten. "Ein solches Verhalten darf nicht nur mit einem Punktabzug bestraft werden", sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand. Wann der europäische Volleyball-Verband (CEV) über die Wertung des Spiels entscheidet, ist offen. "Man kann doch nicht einfach eigenmächtig aus politischen Gründen ein solches Spiel absagen. Da wird ja der ganze Sport ad absurdum geführt", erklärte Niroomand. Sollte der CEV das ausgefallene Spiel am Grünen Tisch mit 3:0 für Izmir werten, würde das die Chancen der Volleys auf das Erreichen der K.o.-Runde beträchtlich schmälern.

(dpa)
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