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Schwimmen
Dopingverdächtiger Morosow bricht Deibler-Weltrekord

Dopingverdächtiger Wladimir Morosow bricht Weltrekord Markus Deibler
Markus Deiblers Bestmarke aus dem Jahr 2014 ist gefallen. FOTO: dpa, bra
Chartres . Der russische Schwimmer und Olympiateilnehmer Wladimir Morosow hat am Freitag beim Weltcup in Chartres bei Paris den Kurzbahn-Weltrekord über 100 m Lagen gebrochen.

Der vor Olympia unter Dopingverdacht geratene Athlet bewältigte die Strecke in 50,60 Sekunden und war somit sechs Hundertstel schneller als der Hamburger Markus Deibler bei dessen Bestmarke im Jahre 2014.

Der Weltverband FINA hatte Morosow und andere russische Schwimmer vor den Sommerspielen gesperrt, da sie im McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zum Staatsdoping in Russland namentlich erwähnt wurden. Morosow hatte jedoch wie mehrere weitere russische Olympia-Kandidaten vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS erfolgreich gegen ihre Ausschlüsse von den Wettkämpfen in Rio de Janeiro geklagt.

Neben Morosow sorgte in Chartres außerdem die Jamaikanerin Alia Atkinson für Aufsehen. Sie stellte in 1:02,36 Minuten den Kurzbahn-Rekord der Litauerin Ruta Meilutyte über 100 m Brust aus dem Jahr 2013 ein.

(sid)
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