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Olympische Spiele in Rio
DTTB gegen Ausschluss von russischen Tischtennisspielern

Die Pressestimmen zum Wada-Bericht
Die Pressestimmen zum Wada-Bericht FOTO: qvist /Shutterstock.com/Retusche RPO
Düsseldorf. Der Sportdirektor des Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) Richard Prause vom hat sich gegen einen generellen Ausschluss der russischen Tischtennissportler von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ausgesprochen. "Es gab einen Dopingfall im russischen Tischtennis. Derzeit prüft der Weltverband ITTF, ob flächendeckend gedopt wurde. Solange das nicht erwiesen ist, sollte man das Team nicht ausschließen", sagte Prause am Mittwoch in Düsseldorf. Ähnlich argumentierte Europameister Dimitrij Ovtcharov. "Wer betrügt, sollte keine Chance erhalten. Wenn aber ein sauberer Sportler ausgeschlossen wird, finde ich das ungerecht", erklärte der Weltranglistenfünfte. Der Hamelner spielt für den russischen Club Orenburg und hält sich häufiger in Russland auf. "Mein Eindruck ist, dass viele russische Sportler nicht so umfassend über die Dopingproblematik informiert werden wie bei uns", sagte Ovtcharov.

(dth/dpa)
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