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Surf-Weltmeister Fanning wird von Hai attackiert

Fotos: Surfer wird bei Wettkampf von Hai angegriffen
Fotos: Surfer wird bei Wettkampf von Hai angegriffen FOTO: AFP PHOTO / WSL
Unglaubliche Szenen bei den "Jeffreys Bay Open" der Surfelite in Südafrika: Der mehrfache Weltmeister Mick Fanning ist von einem Hai attackiert worden.

Der Australier kämpfte seit vier Minuten im Finale gegen seinen Landsmann Julian Wilson um den Titel. Wilson hatte gerade die erste Welle gesurft, als Fanning beim Warten auf die nächste von einem riesigen Hai angegriffen wurde. Wie durch ein Wunder überlebte er den Angriff unverletzt.

"Er hat mich am Bein erwischt, ich habe geschrien und nach ihm getreten. Dann habe ich ihm auf den Rücken geschlagen", erklärte Fanning seine Reflexe auf den Angriff, die ihm das Leben retteten: "Ich kann es nicht fassen", sagte der dreifache Weltmeister weiter.

Die "Water Patrol", die mit Jetskis und Booten für die Sicherheit der Sportler sorgen soll, war binnen weniger Sekunden bei Fanning und seinem Landsmann. Der Wettbewerb wurde nach dem Zwischenfall abgebrochen. Es war der erste Hai-Angriff in der Geschichte der World Surf League (WSL).

Mehrere Hai-Angriffe an der Ostküste der USA

An der Ostküste der USA hatte es in diesem Jahr ungewöhnlich viele Hai-Angriffe gegeben. In den vergangenen zwei Monaten wurden elf Menschen angegriffen. Grund zur Beunruhigung ist die Ratlosigkeit der Experten.

Besonders die Bundesstaaten North und South Carolina an der Ostküste der USA sind in diesem Jahr von Hai-Angriffen getroffen. Normalerweise gebe es, so Samuel Gruber vom Bimini Sharklab auf den Bahamas, keinen oder nur einen Angriff pro Jahr, wie er "CBS News" sagte. Nun habe North Carolina mit sieben Hai-Angriffen in drei Wochen einen neuen Rekord aufgestellt. "In den vergangenen 80 Jahren hat es nicht so viele Vorfälle gegeben", sagt Pat McCrory, Gouverneur von North Carolina.

Beunruhigend: Selbst die Hai-Experten scheinen nicht zu wissen, warum es derzeit so viele Unfälle mit Haien und Menschen gibt. "Hier geht etwas Seltsames vor sich", sagt Gruber. Ein Grund könnte jedoch sein, dass es schon im Frühjahr vor der US-Ostküste außergewöhnlich warm gewesen sei, wie Gruber mutmaßt. "Haie bevorzugen wärmere Gewässer."

(seeg)
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