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Galopp
Isfahan bleibt Derby-Sieger – Renngericht lehnt Disqualifikation ab

Köln. Der Hengst Isfahan bleibt Sieger des 147. Deutschen Derbys. Das Renngericht des Galopper-Dachverbandes lehnte am Donnerstag in Köln die Disqualifikation wegen übermäßigen Einsatzes der Peitsche durch den Jockey einstimmig ab. Diese hatte das Team des Drittplatzierten Dschingis Secret beantragt - sowohl Isfahan als auch der Zweitplatzierte Savoir Vivre sollten zurückgestuft werden. Die Disqualifikation hatte bereits die Hamburger Rennleitung verworfen, nun lehnte das Renngericht eine gegen diese Entscheidung eingelegte Berufung ab. Der italienische Jockey Dario Vargiu hatte am 10. Juli in Hamburg auf Isfahan die Peitsche insgesamt neun Mal eingesetzt, deutlich öfter als die erlaubten fünf Mal. Auch der Jockey von Savoir Vivre, Frederik Tylicki, verstieß gegen die Regeln. Vargiu wurden von der Rennleitung 2000 Euro Strafe auferlegt. Zudem wurden ihm 75 Prozent seiner Gewinnprozente - 14 625 Euro - aberkannt. Das Team von Dschingis Secret kündigte bereits an, die nächste Instanz der Dachverbands-Gerichtsbarkeit anzurufen und möglicherweise später auch vor ein öffentliches Gericht zu ziehen.

 

(dpa)
 
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