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Laureus World Sport Awards
Federer, Ronaldo und Co. für Sport-Oscars nominiert

Federer feiert Turniersieg in Rotterdam
Federer feiert Turniersieg in Rotterdam FOTO: rtr, MKN
Monaco. In Monaco werden am Dienstag zum 19. Mal die Laureus World Sport Awards vergeben. Stars und Größen aus den verschiedensten Sportarten sind nominiert, und auch Para-Weitspringer Markus Rehm und die Formel-1-Weltmeister von Mercedes hoffen auf einen Sport-Oscar.

Roger Federer hat vielleicht schon eine gewisse Ahnung. Der Tennis-Star aus der Schweiz sagte jüngst seinen Start beim ATP-Turnier in Dubai ab - und für die zeitgleich stattfindenden Laureus World Sport Awards in Monaco zu. Denn Federer hat beste Chancen, bei den begehrten Sport-Oscars am Dienstagabend im Fürstentum abzuräumen. Der 36-Jährige ist gleich in zwei Kategorien nominiert. 

Und Federer steht längst nicht alleine da. Nominiert sind zahlreiche Stars und Größen aus den verschiedensten Sportarten. Weltfußballer Cristiano Ronaldo, Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton, Federers Rivale Rafael Nadal oder der britische Leichtathletik-Held Mo Farah sind nominiert. Sie alle hoffen auf eine Auszeichnung als "Sportsman of the year". In dieser Kategorie ist auch der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome nominiert - er steht aber aufgrund der "Salbutamol-Affäre" unter großem öffentlichen Druck. Daher erscheint es unrealistisch, dass Froome diesen Award abräumen wird.

Fotos: Cristiano Ronaldo – Weltfußballer, Schönling, Torjäger FOTO: afp

Kein Platz für Dopinggerüchte

Schließlich soll es in Monaco festlich zugehen, Schmutz und Dopinggerüchte haben in dieser Glamourwelt keinen Platz. Der Laureus World Sports Award, der dieses Mal die Leistungen des Kalenderjahres 2017 würdigt, gilt als bedeutendste Auszeichnung des internationalen Sports. Auf Vorschlag von rund 2000 Journalisten werden die Gewinner von einer hochkarätig besetzen Jury bestimmt.

Bilder: Froome feiert seinen dritten Tour-Triumph FOTO: ap, PDJ

Tausende geladene Gäste, darunter mutmaßlich auch wieder Prinz Albert von Monaco, feiern die Helden des Sports, Hollywood-Star Benedict Cumberbatch führt durch den Abend. In acht Kategorien werden die Awards vergeben, jeweils sechs Athleten oder Teams sind nominiert.

Mercedes hofft auf Erfolg im Bereich "Team"

Dabei ist die Auszeichnung "Sportsman/Sportswoman of the year" natürlich das Highlight, doch auch hinter den anderen Kategorien verstecken sich spannende Geschichten und Gesichter. Beim "Best Sporting Moment" werden besonders emotionale Momente gewürdigt, dazu kommen die Bereiche "Breakthrough" (Durchbruch), "Comeback" (mit Roger Federer), "Action", und "Behindertensport", in dem der deutsche Para-Weitspringer Markus Rehm zu den Nominierten zählt. Die Formel-1-Konstrukteursweltmeister von Mercedes hoffen auf einen Erfolg im Bereich "Team".

Im vergangenen Jahr hatte der damalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg den Sport-Oscar "Breakthrough" abgeräumt und wurde damit im Februar 2017 zum insgesamt zwölften deutschen Preisträger. Seit dem Jahr 2000 werden die Awards vergeben, 2016 war die Gala in Berlin zu Gast. Bei den Frauen gab es noch keine deutsche Preisträgerin, und das wird vorerst auch so bleiben. 2017 ging die nominierte Angelique Kerber leer aus, und diesmal ist keine Sportlerin aus der Bundesrepublik unter den Kandidatinnen.

(sid)
 
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