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Schwerer Sturz beim Springreiten
Beerbaum erleidet mehrfachen offenen Oberarmbruch

Ludger Beerbaum nach Sturz in Mechelen im Krankenhaus operiert
Ludger Beerbaum (Archivbild). FOTO: dpa, ua lre hak
Mechelen. Der viermalige Springreit-Olympiasieger Ludger Beerbaum ist nach seinem schweren Sturz am Samstag beim CSI5-Springen in Mechelen operiert worden. Der 54-Jährige aus Riesenbeck hatte sich einen mehrfachen offenen Oberarmbruch zugezogen.

Dies ließ Beerbaum auf seiner Facebook-Seite mitteilen. Wie lange der zweimalige Einzel-Europameister ausfallen wird, ist noch unklar.

Beerbaum war in Mechelen auf kuriose Art und Weise gestürzt: Nach dem Parcours und dem Überqueren der Ziellinie nahm sein elfjähriger Wallach Chacon das letzte Hindernis noch einmal - allerdings von der falschen Seite. Beerbaum konnte das Pferd nicht mehr bremsen und fiel bei der Landung aus dem Sattel.

Beerbaum hatte nach dem Sturz sofort auf seinen linken Arm gezeigt. Er war mit einer Trage aus der Halle gebracht worden.

Der Sieg ging im Weltcup-Springen ging an den Niederländer Harrie Smolders auf Zinius. Der Olympia-Reiter absolvierte das Stechen in 38,19 Sekunden und sicherte sich damit die Siegprämie von rund 59.000 Euro. Platz zwei belegte der Schwede Henrik von Eckermann auf Mary Lou vor dem Italiener Lorenzo de Luca auf Halifax van het Kluizebos.

Daniel Deußer belegte den vierten Platz. Mit seinem Europameisterschaftspferd Cornet d'Amour blieb der 36-Jährige in Umlauf und Stechen ohne Abwurf. 40,51 Sekunden benötigte Deußer für den Stechparcours.

 

(areh/sid)
 
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