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Schwimm-Weltmeister
Koch geht Kritik an seiner Figur "am Arsch vorbei"

Koch setzt Desaster der Schwimmer fort
Koch setzt Desaster der Schwimmer fort FOTO: dpa, kno
Berlin. Schwimm-Weltmeister Marco Koch hat mit Unverständnis auf die Kritik an seiner Figur bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro reagiert.

"Immer wenn ich langsam schwimme, liegt es an meiner Figur. Wenn ich schnell schwimme, ist alles okay, obwohl ich genauso aussehe. Mittlerweile geht mir das am Arsch vorbei", sagte der 27-Jährige nach seinem gewonnenen Vorlauf über 200 m Brust beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin.

Nach Kochs siebten Platz bei Olympia hatte die "Bild" von einem "dicken Problem bei den Schwimmern" geschrieben und dazu ein unvorteilhaftes Foto des Darmstädters gestellt, als dieser gerade aus dem Becken stieg. Auch die Tageszeitung "Die Welt" fragte in einer Schlagzeile: "Scheiterte dieser Goldkandidat an seinen Pfunden?". Ex-Bundestrainer Dirk Lange sagte: "Dick war er schon immer. Das Resultat sehen wir." Mit einer ähnlichen Statur war Koch jedoch im Vorjahr im russischen Kasan Weltmeister geworden.

"Ich habe relativ viel Unterhautfettgewebe, deshalb sehe ich recht weich aus", erklärte Koch einmal. Für Heimtrainer Alexander Kreisel hat sein Schützling keine Figurprobleme. Koch habe "eine Art Pinguinform", sagte Kreisel, "sehr weiche Haut, sehr außergewöhnlich, kein Schwabbel."

(sid)
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