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Erneute Heldentat
Surfer Mick Fanning rettet bewusstlosen Kollegen

Fotos: Surfer wird bei Wettkampf von Hai angegriffen
Fotos: Surfer wird bei Wettkampf von Hai angegriffen FOTO: AFP PHOTO / WSL
Honolulu. Das australische Surfidol Mick Fanning (34) hat viereinhalb Monate nach der abgewehrten Hai-Attacke eine weitere Heldentat vollbracht. Vor der Nordküste der hawaiianischen Insel O'ahu griff der Wellenreiter bei einer Rettungsaktion ein und half, den bewusstlosen US-Bodyboarder Evan Geiselman vor dem Ertrinken zu retten.

"Evan hat es nicht geschafft, wieder an die Oberfläche zu kommen, nachdem er von zwei 15-Fuß-Wellen (ca. 4,5 Meter, d. Red) verschlungen worden war", sagte Manager Eric Tomlinson vom Globe Surf Team: "Dank des heldenhaften Einsatzes der Retter erwarten wir eine vollständige Genesung von der nahen Tragödie."

Zuerst hatte der Südafrikaner Andre Botha Geiselman erreicht und noch auf dem Wasser mit Wiederbelebungs-Maßnahmen begonnen. Rettungsschwimmer sowie weitere Surfer trugen dann dazu bei, den Sportler aus den hohen Wellen ans Land zu bringen. Der Vorfall ereignete sich zwei Tage vor Beginn der Pipeline Masters, bei denen Fanning ab dem 8. Dezember um seinen vierten Weltmeister-Titel kämpft.

Wenige Stunden später vermeldete Mick Fanning bereits über die sozialen Netzwerke Twitter und Instagram, dass es dem US-Surfer besser geht: "Ich bin so glücklich, dass es Eric Geiselman nach dem heftigen Abgang heute auf der Pipe gut geht."

Das Netz feiert Surfer Mick Fanning

Im Juli hatte der Australier bereits vor der Küste Südafrikas bei den "Jeffrey's Bay Open" für dramatische Bilder gesorgt. Eine Hai-Attacke wehrte der Surfer mit einem Schlag ab. Wie durch ein Wunder überlebte er den Angriff und entwischte dem Raubfisch unverletzt.

(ball/sid)
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