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Wasserspringen
Olympia-Fünfter Wolfram muss erneut operiert werden

Wasserspringer Martin Wolfram bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Der Olympia-Fünfte aus Dresden muss wegen seiner Schulterprobleme erneut operiert werden. Der Eingriff erfolgt am 30. November in Berlin. Danach muss der Turm-Europameister von 2015 eine etwa dreiwöchige Trainingspause einlegen. "Es sind im Training schlagartig wieder starke Schmerzen aufgetreten. Es scheint, dass die neue Spritzen-Therapie, die wir nach Olympia angefangen hatten, nicht hilft", sagte Wolfram: "Durch die Arthrose, unter der ich leide, entstehen zwischen Schlüsselbein und Schulterdach starke Schmerzen." Bei Olympia in Rio war der 24-Jährige trotz starker Schmerzen aufgrund einer Entzündung in der Bizepssehne und des Schleimbeutels ins Finale gesprungen. Dort hatte er bis zu einem missglückten Dreieinhalb-Rückwärtssalto lange auf Medaillenkurs gelegen. Wolfram hatte schon bei Olympia 2012 in London Verletzungspech gehabt. Damals kugelte er sich im Finale vom Turm die Schulter aus, sprang aber weiter und landete auf Rang acht. Anschließend wurde er in die Klinik gebracht.
(sid)
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