| 12.24 Uhr

Nach EM-Krimi
Olympia höchstwahrscheinlich ohne deutsche Wasserballer

Die deutschen Wasserballer haben nach einem EM-Krimi die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro vorerst verpasst, ein Hintertürchen bleibt aber noch offen. Die Mannschaft von Bundestrainer Patrick Weissinger unterlag im Platzierungsspiel in Belgrad Rumänien mit 13:14 (2:5, 1:1, 4:0, 3:4, 3:4) nach Fünfmeterwerfen und spielt am Samstag nur noch um Platz elf. Um das Olympia-Qualifikationsturnier im April in Italien zu erreichen, hätte die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) mindestens EM-Rang zehn belegen müssen. Allerdings könnte sie als EM-Elfte noch nachrücken, falls neben dem Ozeanienvertreter ein weiterer Starter auf die Teilnahme in Triest verzichten sollte. Nach dem 13:14 in der Vorrunde bot das zweite Duell mit den Rumänen erneut Hochspannung: In letzter Sekunde erzielte Mateo Cuk den 10:10-Ausgleich und erzwang das Fünfmeterwerfen. Kapitän Julian Real und Maurice Jüngling scheiterten jedoch mit ihren Würfen. Kurz vor der Halbzeit hatte die DSV-Sieben bereits mit 2:6 zurückgelegen, ging im dritten Viertel nach furioser Aufholjagd aber mit 7:6 in Führung. Bester Torschütze war Erik Bukowski mit drei Treffern in der regulären Spielzeit, zudem traf er im Fünfmeterwerfen.

(sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Nach EM-Krimi: Olympia höchstwahrscheinlich ohne deutsche Wasserballer


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.