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Olympia-Qualifikation
Deutsche Curling-Männer mit dem Rücken zur Wand

Die Wettkampfstätten der Winterspiele 2018
Die Wettkampfstätten der Winterspiele 2018 FOTO: ap, JM
Pilsen. Das Männer-Team des Deutschen Curling-Verbandes (DCV) steht bei der Olympia-Qualifikation im tschechischen Pilsen nach der dritten Niederlage im fünften Spiel mit dem Rücken zur Wand.

Die Mannschaft um Skip Alexander Baumann (Rastatt) unterlag am Freitagmorgen Dänemark nach einer indiskutablen Leistung mit 1:6. Die Partie war bereits nach dem achten von zehn möglichen Ends vorbei. Im Kampf um eines der beiden Tickets für die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang (9. bis 25. Februar) wird es für Baumann und Co. nun eng. In den letzten beiden Spielen am Freitagabend (19 Uhr) gegen Russland und am Samstagmittag (13.30 Uhr) gegen Finnland müssen unbedingt zwei Siege her, um zumindest noch den dritten Rang zu erreichen.

In einem Play-off spielt am Sonntagmorgen (8 Uhr) zunächst der Erste der Vorrunde gegen den Zweiten das erste Ticket aus. Der Verlierer des Duells erhält gegen den Dritten am Nachmittag (16 Uhr) eine weitere Chance.

Auch die deutschen Frauen um Skip Daniela Jentsch (Füssen) müssen ihre letzten beiden Begegnungen am Freitag (14 Uhr) gegen Finnland und am Samstagmorgen (9 Uhr) gegen China unbedingt gewinnen. Von den ersten vier Partien hatte die deutsche Mannschaft drei verloren.

Sollten beide DCV-Mannschaften in Pilsen scheitern, wäre es das erste Mal seit der olympischen Premiere der Sportart bei den Winterspielen 1998, dass Deutschland nicht vertreten ist. Zuvor hatten bereits die deutschen Meister Julia Meißner und Andy Büttner (Geising) die Qualifikation für die erste Austragung im Mixed-Doubles verpasst.

(sid)
 
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