Shorttrack

Seidel und Walter erfüllen Olympia-Norm

Dordrecht. Die Shorttrackerinnen Anna Seidel und Bianca Walter haben als erste deutsche Sportler die interne Norm des Deutschen Olympischen Sportbundes für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang geknackt. Anna Seidel zog am Freitag beim Weltcup im niederländischen Dordrecht wie in der Vorwoche in Budapest über 1000 Meter als Zweite ihres Vorlaufes in das Viertelfinale ein und erfüllte damit die Norm. "Ich bin super erleichtert. Eine Olympia-Quali ist ja immer eine gewisse Drucksituation", meinte die Olympia-Teilnehmerin von Sotschi. "Jetzt freue ich mich umso mehr auf die kommenden Rennen und kann diese viel befreiter angehen." Bei ihrer Dresdner Teamgefährtin Bianca Walter hing der Halbfinaleinzug über 1500 Meter nach einem Sturz am seidenen Faden. Im Vorlauf war sie in einer Kurve von der Ungarin Bernadett Heidum behindert worden, beide stürzten. Die Jury disqualifizierte nach einem Videostudium Heidum, Walter rückte ins Halbfinale auf. Das gleiche Schicksal ereilte über 1500 Meter auch Seidel: Durch Jury-Entscheid darf sie am Wochenende nach ihrem Sturz gleichfalls die nächste Runde bestreiten. "Dass beide zum so frühen Zeitpunkt die nationale Norm erfüllt haben, ist sehr erfreulich und für beide eine tolle Bestätigung ihrer Leistungen", sagte Shorttrack-Leistungssportreferent Matthias Kulik der Deutschen Presse-Agentur. Nun sei es wichtig, dass der Verband auch zwei Quotenplätze erkämpfe. Diese Quotenplätze werden vom Welt-Eislaufverband ISU nach den ersten vier Weltcups vergeben.

(dpa)

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