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Schwimmen
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen südkoreanischen Verband

Seoul. Der südkoreanische Schwimmverband ist nach Medienberichten wegen des Verdachts der Veruntreuung öffentlicher Mittel und anderer Vorwürfe ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Ermittler hätten am Mittwoch die Zentrale des Schwimmverbands (KSF) im Osten von Seoul sowie 20 weitere Organisationen, die mit dem KSF in Verbindung stehen, durchsucht, berichteten die nationale Nachrichtenagentur Yonhap und koreanische Zeitungen. Ein Sachbearbeiter des Verbands sowie weitere Personen seien festgenommen worden. Bei den Durchsuchungen seien Computer und Dokumente sichergestellt worden.  Der Schwimmverband und die anderen Organisationen sollen unter anderem Dokumente gefälscht und für das Training der Athleten bestimmte Gelder abgezweigt haben. Der Zeitung "The Korea Herald" zufolge sollen sie auch illegal Schwimmkurse angeboten haben, um daraus Gewinne zu erzielen. Das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus habe die finanzielle Unterstützung des Schwimmverbands bereits vor einigen Tagen eingestellt.     

 

(dpa)
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