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Gericht in Finnland
Fünf kubanische Volleyballer wegen Vergewaltigung verurteilt

Volleyball: Fünf Kubaner wegen Vergewaltigung verurteilt
Abrahan Alfonso Gavilan, Luis Sosa Sierra und Dariel Albo Miranda (v.l.n.r.) auf dem Volleyballplatz. FOTO: afp
Fünf Spieler der kubanischen Volleyball-Nationalmannschaft sind am Dienstag von einem Gericht in Finnland wegen Vergewaltigung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden, ein weiteres Mannschaftsmitglied wurde freigesprochen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Kubaner Anfang Juli am Vorabend ihres Weltligaspiels in der südfinnischen Stadt Tampere gegen den Gastgeber in eine Gruppenvergewaltigung in ihrem Hotel verwickelt waren.

Der 27 Jahre alte Mannschafts-Kapitän Rolando Cepeda Abreu wurde ebenso wie Abrahan Alfonso Gavilan (21), Ricardo Calvo Manzano (19) und Osmany Uriarte Mastre (21) wegen "schwerer Vergewaltigung" zu fünf Jahren Haft verurteilt. Luis Sosa Sierra (21) erhielt eine Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Dariel Albo Miranda (24) durfte das Gericht als freier Mann verlassen.

Die Ermittler hatten aufgrund einer Anzeige einer Frau ursprünglich insgesamt acht Spieler festgenommen und verhört, zwei von ihnen wurden sofort wieder freigelassen. Alle Beschuldigten hatten die Vorwürfe abgestritten.

(sid)
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