Training erst wieder seit vier Wochen: Anke Hubers Comeback geglückt
zuletzt aktualisiert: 06.02.2001 - 19:12Paris (dpa). Nach fünfmonatiger Zwangspause ist Anke Huber am Dienstag ein kurzes, aber erfolgreiches Comeback auf dem Tennisplatz geglückt.
«Es war schon ein komisches Gefühl nach so langer Zeit, aber es ging leichter als erwartet. Ich bin zufrieden und glücklich, wieder spielen zu können», erklärte die 26-jährige Karlsdorferin nach ihrem 6:1, 6:3-Auftaktsieg beim Hallenturnier von Paris gegen die überforderte Kanadierin Sonya Jeyaseelan. Gegnerin der deutschen Nummer eins in der zweiten Runde ist am kommenden Donnerstag die Rumänin Ruxandra Dragomir.
«Meine heutige Gegnerin war nicht so stark, das Match gegen Ruxandra wird der erste richtige Härtetest für mich sein», meinte die in Paris an Nummer sechs gesetzte Anke Huber und machte sich selber Mut: «Ich habe oft gegen sie gespielt und meistens gewonnen.»
Anke Huber hatte sich am 7. September 2000 bei den US Open eine komplizierte Verletzung im rechten Handgelenk zugezogen. «Erst seit vier Wochen kann ich wieder ordentlich trainieren, mal in Österreich, mal in Leimen», sagte die Deutsche, die den Mittwoch mit einem Doppel-Auftritt überbrückt.
Andrea Glass hat dagegen den Sprung in die zweite Runde nicht geschafft. Die 24-jährige Qualifikantin aus Düsseldorf verlor gegen Anne Kremer aus Luxemburg 6:4, 4:6, 1:6. An Nummer eins ist bei dem mit 567 000 Dollar dotierten WTA-Turnier die Französin Mary Pierce gesetzt.
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